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Krieg in der Ukraine

Bei der Bundeswehr ist die Zeitenwende noch nicht angekommen

Bundeskanzler Olaf Scholz auf einem Gepard-Panzer, den die Ukraine bekommt und die Bundeswehr gerne wieder hätte.

Bundeskanzler Olaf Scholz auf einem Gepard-Panzer, den die Ukraine bekommt und die Bundeswehr gerne wieder hätte.

Bild: Marcus Brandt, dpa

Bundeskanzler Olaf Scholz auf einem Gepard-Panzer, den die Ukraine bekommt und die Bundeswehr gerne wieder hätte.

Bild: Marcus Brandt, dpa

Die deutsche Armee kämpft mit einer fremdelnden Verteidigungsministerin, verprellt Verbündete und weiß in Afrika nicht weiter.
25.08.2022 | Stand: 21:31 Uhr

Ein halbes Jahr nach der Ausrufung der Zeitenwende steht der Kanzler auf einem Flugabwehrpanzer Gepard. An dem schlammgrün lackierten Stahlkoloss mit seinen Maschinenkanonen werden ukrainische Soldaten auf dem Truppenübungsplatz Putlos in der Nähe von Kiel ausgebildet. Die Geparden aus alten Industriebeständen sollen ukrainische Städte und ukrainische Stellungen vor russischen Luftangriffen schützen. Seine große Bewunderung gelte denjenigen, die ihr Land und ihre Familien verteidigen wollen, sagte Scholz. Zur Lage der eigenen Streitkräfte äußerte er sich nicht.