Corona-Impfungen in Deutschland

Lauterbach: Johnson & Johnson-Stopp kein "permanenter Rückschlag"

Karl Lauterbach (SPD), Gesundheitspolitiker, geht davon aus, dass die Impfungen mit dem Präparat von Johnson & Johnson bald in Deutschland starten.

Karl Lauterbach (SPD), Gesundheitspolitiker, geht davon aus, dass die Impfungen mit dem Präparat von Johnson & Johnson bald in Deutschland starten.

Bild: Kay Nietfeld/dpa

Karl Lauterbach (SPD), Gesundheitspolitiker, geht davon aus, dass die Impfungen mit dem Präparat von Johnson & Johnson bald in Deutschland starten.

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SPD-Gesundheitssexperte Karl Lauterbach davon aus, dass das Johnson & Johnson-Präparat gegen das Coronavirus bald in Deutschland eingesetzt wird.
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dpa
14.04.2021 | Stand: 08:52 Uhr

Trotz des Impfstopps in den USA und des verzögerten Marktstarts in Europa geht SPD-Gesundheitssexperte Karl Lauterbach davon aus, dass das Johnson & Johnson-Präparat gegen das Coronavirus bald in Deutschland eingesetzt wird. "Ich glaube nicht, dass es ein permanenter Rückschlag ist, die Sinusvenenthrombosen waren auch bei Johnson & Johnson zu erwarten", sagte der SPD-Politiker am Mittwochmorgen im Deutschlandfunk.

Impfstoff von Johnson & Johnson: Komplikationen sind selten

Die Komplikationen seien aber so rar, "dass der Impfstoff nach einiger Zeit wieder verimpft wird, in den Vereinigten Staaten, und der Impfstart in Europa dann auch beginnen wird", sagte Lauterbach. "Man wird wahrscheinlich auch hier wieder darüber nachdenken müssen, ob man den Impfstoff bei den über 60-Jährigen spezifisch einsetzt".

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hatte am Dienstag wegen Berichten über sogenannte Sinusvenenthrombosen nach der Impfung den Marktstart seines Präparats in Europa aufgeschoben. Zuvor hatten Behörden in den USA ein vorübergehendes Aussetzen der Impfungen empfohlen, nachdem im Land sechs Fälle der Hirnvenenthrombosen erfasst worden waren.

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