Bundesumweltministerin

Lemke: Keine Abstriche beim Klimaschutz wegen Ukraine-Krieg

Steffi Lemke

Bundesumweltministerin Steffi Lemke mahnt beim Ersatz von russischem Erdgas längerfristig nicht auf andere klimaschädliche Energieträger zu setzen.

Bild: Michael Kappeler, dpa

Bundesumweltministerin Steffi Lemke mahnt beim Ersatz von russischem Erdgas längerfristig nicht auf andere klimaschädliche Energieträger zu setzen.

Bild: Michael Kappeler, dpa

Artenaussterben, Klimakrise, die aktuelle Trockenperiode: Trotz, aber auch wegen des Ukraine-Krieges muss Deutschland den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben, meint Umweltministerin Lemke.
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dpa
11.05.2022 | Stand: 21:44 Uhr

Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat vor der Konferenz mit ihren Länderkollegen vor Abstrichen beim Klimaschutz wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs gewarnt.

"Trotz des Kriegs in der Ukraine dürfen wir die Klimakrise und die Krise des Artenaussterbens nicht aus den Augen verlieren", sagte die Grünen-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen". "Die derzeit immer länger werdende Trockenperiode in Deutschland macht mehr als deutlich, dass wir uns um alle aktuellen Krisen intensiv kümmern müssen", betonte sie vor der in Wilhelmshaven beginnenden Umweltministerkonferenz.

Zudem mahnte Lemke, beim Ersatz von russischem Erdgas längerfristig nicht auf andere klimaschädliche Energieträger zu setzen. "Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine führt uns die Verletzlichkeit und Abhängigkeit unserer fossilen Energieversorgung schmerzhaft vor Augen", warnte die Grünen-Politikerin. "Genau deshalb müssen wir den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben und dürfen nicht den Rückschritt in alte fossile Zeiten organisieren", betonte Lemke.

© dpa-infocom, dpa:220511-99-240044/2

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