Umstrittene Pipeline

Merkel fällt noch kein abschließendes Urteil zu Nord Stream 2

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach der Vergiftung des Kreml-Kritikers Nawalny noch nicht entschieden, wie es mit der Nord Stream 2 Pipeline weitergehen soll.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach der Vergiftung des Kreml-Kritikers Nawalny noch nicht entschieden, wie es mit der Nord Stream 2 Pipeline weitergehen soll.

Bild: picture alliance/Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa (Symbolfoto)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach der Vergiftung des Kreml-Kritikers Nawalny noch nicht entschieden, wie es mit der Nord Stream 2 Pipeline weitergehen soll.

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Kanzlerin Angela Merkel hat einen Stopp der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 weiterhin offen gelassen. Deutschland soll allerdings nicht im Alleingang reagieren.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach der Vergiftung des Kreml-Kritikers Nawalny noch nicht entschieden, wie es mit der Nord Stream 2 Pipeline weitergehen soll.
dpa
08.09.2020 | Stand: 14:28 Uhr

Sie habe sich noch kein abschließendes Urteil gebildet, sagte Merkel am Dienstag nach Angaben mehrerer Sitzungsteilnehmer in der ersten Sitzung der Unionsfraktion nach der Sommerpause in Berlin. Es sei zweifelsfrei erwiesen, dass Nawalny vergiftet worden sei.

Es sei eine europäische Reaktion auf den Fall Nawalny gefragt, betonte Merkel nach weiteren Informationen von Teilnehmern. Es sei kein Angriff auf Deutschland gewesen, aber Deutschland müsse sich auch als EU-Mitgliedsstaat erklären. Lesen Sie hier: Warum Altmaier die Sanktionen gegen Russland skeptisch sieht und Maas erhöht Druck auf Moskau im Fall Nawalny.

Russland soll sich nun erklären

Man müsse allerdings auch genau hinhören, was die EU-Partner sagten, es sei eine enge Abstimmung nötig. Der nächste Schritt sei nun, dass Russland sich erkläre. Dann müsse eine gemeinsame Entscheidung der EU fallen.