Kein AfD-Parteimitglied mehr

Nach Niederlage vor Gericht: Kalbitz will juristisch weiter kämpfen

Andreas Kalbitz möchte weiter um seine AfD-Parteimitgliedschaft kämpfen. Er möchte Berufung gegen den Gerichtsbeschluss einlegen.

Andreas Kalbitz möchte weiter um seine AfD-Parteimitgliedschaft kämpfen. Er möchte Berufung gegen den Gerichtsbeschluss einlegen.

Bild: Martin Schutt/dpa

Andreas Kalbitz möchte weiter um seine AfD-Parteimitgliedschaft kämpfen. Er möchte Berufung gegen den Gerichtsbeschluss einlegen.

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Das Berliner Landgericht hat den Antrag von Andreas Kalbitz auf einstweiligen Rechtsschutz abgelehnt. Der Politiker will um seine AfD-Mitgliedschaft kämpfen.
Andreas Kalbitz möchte weiter um seine AfD-Parteimitgliedschaft kämpfen. Er möchte Berufung gegen den Gerichtsbeschluss einlegen.
dpa
21.08.2020 | Stand: 16:07 Uhr

Nach der Niederlage vor dem Berliner Landgericht will der Brandenburger Landtagsabgeordnete Andreas Kalbitz weiter um seine Parteimitgliedschaft in der AfD kämpfen. "Die nächsten Schritte werden die Berufung gegen diese Eil-Entscheidung und das Hauptsacheverfahren sein", sagte Kalbitz am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

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Kalbitz Antrag auf Rechtsschutz abgelehnt

Die 43. Zivilkammer des Landgerichts hatte den Antrag von Kalbitz auf einstweiligen Rechtsschutz am Mittag abgelehnt. Es habe nicht festgestellt werden können, dass der Beschluss des AfD-Bundesvorstands über die Beendigung der Parteimitgliedschaft von Kalbitz evident rechtswidrig gewesen sei, erklärten die Richter zur Begründung.

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