Corona-Impfung

Regierung will einheitliche Erleichterungen im Alltag für Geimpfte

Die Bundesregierung peilt für Menschen mit Corona-Impfung bundesweit einheitliche Erleichterungen bei Beschränkungen im Alltag an. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu zeitnah mit seinen Länderkollegen besprechen.

Die Bundesregierung peilt für Menschen mit Corona-Impfung bundesweit einheitliche Erleichterungen bei Beschränkungen im Alltag an. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu zeitnah mit seinen Länderkollegen besprechen.

Bild: Michael Kappeler, dpa (Archivbild)

Die Bundesregierung peilt für Menschen mit Corona-Impfung bundesweit einheitliche Erleichterungen bei Beschränkungen im Alltag an. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu zeitnah mit seinen Länderkollegen besprechen.

Bild: Michael Kappeler, dpa (Archivbild)

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Erleichterungen zeitnah mit seinen Länderkollegen besprechen.
Die Bundesregierung peilt für Menschen mit Corona-Impfung bundesweit einheitliche Erleichterungen bei Beschränkungen im Alltag an. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu zeitnah mit seinen Länderkollegen besprechen.
dpa
07.04.2021 | Stand: 15:37 Uhr

Die Bundesregierung peilt für Menschen mit Corona-Impfung bundesweit einheitliche Erleichterungen bei Beschränkungen im Alltag an. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wolle die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu zeitnah mit seinen Länderkollegen besprechen, bekräftigte eine Sprecherin am Mittwoch in Berlin.

Sie zitierte wörtlich eine entsprechende Bewertung des Robert Koch-Instituts: "Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen."

Regierung will einheitliche Erleichterungen für Geimpfte

Die Ministeriumssprecherin sagte: "Deswegen ist die Folgerung daraus, dass Geimpfte dann auch so behandelt werden sollten wie negativ Getestete." Sie betonte, "dass es nicht um Privilegien oder Vorrechte geht, sondern darum, dass vollständig Geimpfte so behandelt werden wie negativ Getestete". Weiter kündigte sie an, Geimpfte sollten dann weiter Maske tragen und Abstände einhalten. "Die Vorsichtsmaßnahmen - Abstandsregeln, AHA-Regeln - gelten weiterhin für alle."

Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) ist ebenfalls für Erleichterungen für Geimpfte, wenn es vom Infektionsschutz her unproblematisch ist, wie ein Sprecher bekräftigte. Lampbrecht hatte der "Bild"-Zeitung gesagt: "Wenn jetzt wissenschaftlich belegt wird, dass von Geimpften keine höhere Gefahr für andere ausgeht als von negativ getesteten Personen, entfällt eine wichtige Begründung für die Einschränkung ihrer Grundrechte."

Bilderstrecke

Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Ein Impfeffekt auf das Infektionsgeschehen insgesamt ist noch nicht in Sicht

Zur Lage in Pflegeheimen verwies Spahns Sprecherin auf einen Beschluss vom 22. März. Bund und Länder hatten beschlossen: "Zwei Wochen nach der Zweitimpfung können die Besuchsmöglichkeiten in Einrichtungen ohne Ausbruchsgeschehen wieder erweitert werden und wohnbereichsübergreifende Gruppenangebote wieder durchgeführt werden."

Lesen Sie auch
Viele glauben nicht an eine Impfung bis zum Ende des Sommers.
Kritik an aktueller Corona-Politik

Umfrage: Große Mehrheit zweifelt an Merkels Impfversprechen

Ein Impfeffekt auf das Infektionsgeschehen insgesamt ist noch nicht in Sicht, wie die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek am Dienstag im NDR-Podcast zum Coronavirus gesagt hatte. Wichtig sei zudem: Nach der ersten Impfung gebe es zunächst einer "gefährliche Phase", da sich Antikörper erst entwickeln müssten, wie Ciesek über Leichtsinn bei jenen sagte, die glaubten, nach der Impfung sofort geschützt zu sein.

13 Prozent der Menschen in Deutschland haben nach Angaben von Mittwoch mindestens eine Erstimpfung - 5,6 Prozent sind voll geimpft.

Lesen Sie auch: Söder verschiebt Start von Modellregionen für Lockerungen in Bayern - Testpflicht an Schulen kommt