Kritik an Präsident in der Corona-Krise

Regierungskritiker muss in China für 18 Jahre in Haft

Weil er den chinesischen Präsidenten Xi Jinping (Foto) verbal attackierte, wurde ein Regimekritiker in China zu 18 Jahren Haft verurteilt.

Weil er den chinesischen Präsidenten Xi Jinping (Foto) verbal attackierte, wurde ein Regimekritiker in China zu 18 Jahren Haft verurteilt.

Bild: picture alliance/Li Tao/XinHua/dpa (Archivfoto)

Weil er den chinesischen Präsidenten Xi Jinping (Foto) verbal attackierte, wurde ein Regimekritiker in China zu 18 Jahren Haft verurteilt.

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In China ist ein bekannter Immobilien-Unternehmer und Kritiker von Präsident Xi Jinping zu 18 Jahren Haft verurteilt worden.
Weil er den chinesischen Präsidenten Xi Jinping (Foto) verbal attackierte, wurde ein Regimekritiker in China zu 18 Jahren Haft verurteilt.
dpa
22.09.2020 | Stand: 07:38 Uhr

Ein Gericht in Peking verhängte am Dienstag das Urteil gegen Ren Zhiqiang, der unter anderem wegen Korruption angeklagt war. Obwohl der 69-Jährige Mitglied der Kommunistischen Partei war, galt er schon lange als Kritiker der chinesischen Führung.

Kurz bevor er im März aus der Öffentlichkeit verschwand, nannte der Unternehmer den Präsidenten in einem Artikel einen "Clown" und kritisierte dessen Politik in der Corona-Pandemie scharf. Darauf folgte die offizielle Anklage und der Ausschluss aus der Partei.

Kritiker werfen Präsident vor, politische Gegner zu beseitigen

Während der Anti-Korruptions-Kampagne von StaatschefXi Jinping sollen nach offiziellen Angaben schon mehr als eine Millionen Beamte und Politiker auf allen Ebenen bestraft worden sein.

Kritiker werfen dem Präsidenten vor, die Kampagne zur Festigung seiner Macht und zur Beseitigung politischer Gegner zu missbrauchen.