Corona-Pandemie

RKI-Veröffentlichung laut Lauterbach nicht abgestimmt

Vor den Bund-Länder-Beratungen hat das RKI eigene Forderungen veröffentlicht. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) war das so nicht abgesprochen.

Vor den Bund-Länder-Beratungen hat das RKI eigene Forderungen veröffentlicht. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) war das so nicht abgesprochen.

Bild: Moritz Frankenberg, dpa

Vor den Bund-Länder-Beratungen hat das RKI eigene Forderungen veröffentlicht. Laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) war das so nicht abgesprochen.

Bild: Moritz Frankenberg, dpa

In der Bund-Länder-Schalte zur Corona-Krise hat es Kritik an der Kommunikation des Robert Koch-Instituts (RKI) gegeben.
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dpa
21.12.2021 | Stand: 18:21 Uhr

Die Behörde hatte kurz vor den Beratungen wegen der Omikron-Gefahr sofortige maximale Kontaktbeschränkungen gefordert. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte in der Schalte, es gebe keine wissenschaftliche Zensur, die Veröffentlichung sei aber "nicht abgestimmt" gewesen, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Das dürfe nicht passieren.

Der Expertenrat der Bundesregierung, dem auch RKI-Cher Lothar Wieler angehört, hatte am Wochenende eine Stellungnahme veröffentlicht, in der deutlich vager "gut geplante und gut kommunizierte Kontaktbeschränkungen" gefordert werden. Lauterbach selbst hatte einen Lockdown schon zu Weihnachten ebenfalls am Wochenende ausgeschlossen.

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