Sorge über Fallzahlenanstieg

Robert-Koch-Institut: Sind nachlässig geworden

Der Leiter des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, sorgt sich um die Corona-Lage in Deutschland.

Der Leiter des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, sorgt sich um die Corona-Lage in Deutschland.

Bild: Tobias Schwarz/AFP/Pool/dpa

Der Leiter des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, sorgt sich um die Corona-Lage in Deutschland.

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Nach einem Wiederanstieg der Corona-Infektionszahlen hat das Robert Koch-Institut (RKI) zum Einhalten der Verhaltensregeln appelliert.

Der Leiter des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, sorgt sich um die Corona-Lage in Deutschland.
dpa
28.07.2020 | Stand: 11:42 Uhr

Abstand, Händehygiene, Alltagsmaske: Nach einem Wiederanstieg der Corona-Infektionszahlen bundesweit hat das Robert Koch-Institut (RKI) zum Einhalten der Verhaltensregeln appelliert. Die Entwicklung sei sehr beunruhigend, bekräftigte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Es gelte nun zu verhindern, dass sich das Virus wieder rasant und unkontrolliert ausbreitet. "Das schaffen wir nur gemeinsam", sagte Wieler. Menschen seien nachlässig geworden. Zu Tausenden wilde Partys zu feiern, sei "rücksichtlos" und auch "fahrlässig", sagte er. Und auch im Urlaub sei vernünftiges Verhalten gefragt.

 

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Diffuse Lage in Deutschland

Im Unterschied zur letzten Zeit mit einzelnen großen Ausbrüchen sei die Lage derzeit diffus, schilderte RKI-Expertin Ute Rexroth. Beobachtet würden Fallzahlenanstiege in unterschiedlichen Kommunen und Gemeinden - deutschlandweit steckten sich wieder mehr Menschen an. Es bestehe die Sorge, dass sich eine Trendumkehr andeuten könne. Wieler betonte: Ob es sich um den Beginn einer möglichen zweiten Welle handle, könne man nicht wissen - aber es könne sein.