Sondierungsverhandlungen

SPD, FDP und Grüne wollen Ende kommender Woche Zwischenfazit ziehen

Volker Wissing (von links), Generalsekretär der FDP, Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD, und Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, geben eine Pressekonferenz.

Volker Wissing (von links), Generalsekretär der FDP, Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD, und Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, geben eine Pressekonferenz.

Bild: Kay Nietfeld, dpa

Volker Wissing (von links), Generalsekretär der FDP, Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD, und Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, geben eine Pressekonferenz.

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In den Gesprächen über eine mögliche Regierungsbildung wollen die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP Ende kommender Woche ein Zwischenfazit ziehen.
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dpa
07.10.2021 | Stand: 19:19 Uhr

In den Gesprächen über eine mögliche Regierungsbildung wollen die Unterhändler von SPD, Grünen und FDP Ende kommender Woche ein Zwischenfazit ziehen. Ein vereinbartes Ende der nun aufgenommenen Sondierungsgespräche gebe es aber nicht, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Donnerstag nach der ersten Dreierrunde der Sondierungsteams in Berlin. Sie dauerte mehr als sechs Stunden.

Weitere Treffen sind nach den Worten von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil für Montag, Dienstagvormittag und Freitag geplant. Wenn SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als Finanzminister von Dienstagnachmittag bis Donnerstag nach Washington fliegt, wollen die Generalsekretäre demnach in intensivem Kontakt bleiben.

Christian Lindner, Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der FDP, verlässt den CityCube.
Christian Lindner, Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der FDP, verlässt den CityCube.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Wissing erklärte, die Gespräche sollten strukturiert und auf den Punkt geführt werden. Themen sollten im Laufe der kommenden Woche in festgelegten Zeitfenstern besprochen werden. Danach solle es eine Pause gebe, in der die Verhandlungspartner bewerten könnten, wo es weiteren Gesprächsbedarf gebe. Nach diesem Muster seien die Tage der kommenden Woche strukturiert worden. "Dann kommen wir untereinander zu der Beantwortung der Frage: Brauchen wir noch zusätzliche Zeit oder nicht. Aber diese Frage kann ich jetzt nicht beantworten." Die kommende Woche solle reichen, um alle Themen zu besprechen.

Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner beteuerte, dass die Gespräche nicht in Nachtsitzungen münden sollten. Man wolle nicht nach dem Modus arbeiten "Irgendwann ist man so erschöpft, dann gibt’s ein Ergebnis", sondern sehr konzentriert tagsüber arbeiten.