Corona-Impfungen

Spahn: Alle Menschen in Deutschland können sich ab der ersten Juni-Hälfte impfen lassen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnt trotz erster Anzeichen für eine allmähliche Entspannung der Corona-Lage weiter zur Vorsicht.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnt trotz erster Anzeichen für eine allmähliche Entspannung der Corona-Lage weiter zur Vorsicht.

Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnt trotz erster Anzeichen für eine allmähliche Entspannung der Corona-Lage weiter zur Vorsicht.

Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Die Impfkampagne läuft weiter, der Inzidenzwert sinkt. Gesundheitsminister Spahn fordert weiterhin Vorsicht - und kündigt die Impfung für alle schon bald an.
##alternative##
dpa
04.05.2021 | Stand: 13:14 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz erster Anzeichen für eine allmähliche Entspannung der Corona-Lage weiter zur Vorsicht gemahnt. Es gehe darum, jetzt diese dritte Welle zu brechen, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin beim digitalen Ärztetag. "Die Zahlen sinken, das ist ermutigend." Sie seien aber noch nicht stark genug gesunken. Es sei zu sehen, wie sich das Reduzieren von Kontakten bewähre. Zugleich beginne das Impfen, Schritt für Schritt einen Unterschied zu machen.

Impftempo steigt weiter

Spahn verwies auf das deutlich höhere Impftempo und konkretisierte die Aussicht auf Impfmöglichkeiten für alle Bürger dank erwartungsgemäß wachsender Impfstoffmengen. "Das macht es uns möglich, in der ersten Hälfte des Junis die Priorisierung aufzugeben." Die Bundesregierung hatte ein Ende der festgelegten Impf-Reihenfolge mit einem Vorrang für Risikogruppen schon grundsätzlich für Juni in Aussicht gestellt. Es werde aber natürlich auch noch Wartezeiten geben, sagte Spahn.

Spahn optimistisch zum Impffortschritt

Der Minister äußerte sich außerdem optimistisch zum generellen Impffortschritt. Es sei "sicherlich im Juli" der Zustand zu erreichen, "wo wir eigentlich alle, die unbedingt wollten, geimpft haben werden". Dann sei es eine gemeinsame Aufgabe, jene zu überzeugen und zu erreichen, die zögerten oder Fragen hätten. Die Bundesregierung hatte zugesichert, allen Bürgern bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot zu machen.

Lesen Sie dazu auch: Tourismus-Branche darf in Bayern ab Pfingsten bei Inzidenz unter 100 öffnen

Bilderstrecke

Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe