Drohungen

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach will sich nicht einschüchtern lassen

Trotz Drohungen gegen ihn will SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach weiterhin lautstarker Teil der Corona-Debatte sein.

Trotz Drohungen gegen ihn will SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach weiterhin lautstarker Teil der Corona-Debatte sein.

Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Trotz Drohungen gegen ihn will SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach weiterhin lautstarker Teil der Corona-Debatte sein.

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Lauterbach gilt als Verfechter einer vorsichtigen Linie im Kampf gegen das Coronavirus. Dafür bekommt er Zuspruch, aber auch Kritik. Wie er die Zunahme des Hasses erklärt.
Trotz Drohungen gegen ihn will SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach weiterhin lautstarker Teil der Corona-Debatte sein.
dpa
15.02.2021 | Stand: 20:17 Uhr

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach will trotz Drohungen gegen ihn weiterhin lautstarker Teil der Corona-Debatte sein. "Ich habe nicht vor, mich einschüchtern zu lassen. Diese Menschen werden mich nicht zum Schweigen bringen", sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er wisse von Wissenschaftlern, die sich nach Drohungen im Netz deutlich vorsichtiger äußerten. "Das kann ich gut verstehen."

Trotz Drohungen: Karl Lauterbach will sich nicht einschüchtern lassen

Der Mediziner ist in der Corona-Pandemie allgegenwärtig, er gilt als Verfechter einer vorsichtigen Linie im Kampf gegen das Coronavirus. Dafür bekommt er Zuspruch, muss aber auch viel Kritik einstecken. Am Sonntag hatte Lauterbach getwittert: "Erneut rollt eine Hasswelle über mich im Internet, mit Morddrohungen und Beleidigungen, die schwer zu ertragen sind. Immer wieder Aufrufe zur Gewalt." Seine Bürotische seien voller Anzeigen.

Zur Frage des RND, wie er sich die Zunahme des Hasses erkläre, sagte Lauterbach: "Diese Menschen sind extrem frustriert und wütend. Sie haben erwartet, dass sich das Leben durch die Impfungen und das bevorstehende Frühjahr jetzt wieder schnell normalisiert. Sie sehen den schleppenden Impfstart, sie verstehen nicht – oder wollen es nicht verstehen, warum die Virusmutationen eine große Gefahr sind und Lockerungen erst einmal verhindern."

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