Vorhersage

Steuerschätzung für 2021 ist da - so reagiert Olaf Scholz

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD): "Die Corona-Pandemie hat uns immer noch im Griff."

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD): "Die Corona-Pandemie hat uns immer noch im Griff."

Bild: Bodo Schackow/dpa

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD): "Die Corona-Pandemie hat uns immer noch im Griff."

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Trotz Corona-Krise können Bund, Länder und Kommunen im nächsten Jahr mit 3,4 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen rechnen als noch im September erwartet.
dpa
12.11.2020 | Stand: 15:38 Uhr

Wie das Finanzministerium am Donnerstag bekanntgab, hoben die Steuerschätzer ihre Vorhersage für das laufende Jahr sogar um 10,6 Milliarden Euro an. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sieht angesichts der neuen Steuerschätzung "Licht" im November. Dieser sei trübe, aber der Blick gehe nach vorne in die Sonne, sagte Scholz am Donnerstag. Scholz sagte, er hoffe, dass die Ausgangsdaten im Frühjahr und Sommer noch besser sein könnten, wenn die Eckpunkte für den Haushalt 2022 erarbeitet werden. Dies hänge aber von der wirtschaftlichen Entwicklung ab und von der Bekämpfung der Pandemie.

Steuerschätzung 2020: Etwas höhere Steuereinnahmen als gedacht

Bund, Länder und Kommunen können trotz der anhaltenden Corona-Krise und immer wieder drohender Einschränkungen im nächsten Jahr mit etwas höheren Steuereinnahmen kalkulieren als zuletzt gedacht. Scholz sagte: "Die Corona-Pandemie hat uns immer noch im Griff." Er verteidigte die harten Beschränkungen im November. Die Politik tue alles, um Gesundheit zu schützen.

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