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Umfrage: Ampel-Koalition steht eher für Neuanfang als Jamaika-Bündnis

Ampel oder Jaimaika? Wer der beiden möglichen Koalitionen würde einen politischen Neustart besser hinbekommen?

Ampel oder Jaimaika? Wer der beiden möglichen Koalitionen würde einen politischen Neustart besser hinbekommen?

Bild: Marijan Murat, dpa (Symbolbild)

Ampel oder Jaimaika? Wer der beiden möglichen Koalitionen würde einen politischen Neustart besser hinbekommen?

Bild: Marijan Murat, dpa (Symbolbild)

Deutlich mehr Menschen in Deutschland trauen einem Ampel-Bündnis einen politischen Neuanfang zu als einer Jamaika-Koalition. Das ist das Ergebnis einer Umfrage.
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dpa
30.09.2021 | Stand: 23:55 Uhr

Nach der Bundestagswahl trauen einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap zufolge deutlich mehr Menschen einer Koalition aus SPD, Grünen und FDP einen politischen Neuanfang zu als einem Bündnis aus Union, Grünen und FDP. 51 Prozent der Befragten im "Deutschlandtrend" für das ARD-"Morgenmagazin" gaben an, dass ein sogenanntes Ampel-Bündnis unter SPD-Führung am ehesten für einen Neuanfang stehen würde, nur 18 Prozent denken dies von einer sogenannten Jamaika-Koalition unter Führung der Union. Für 24 Prozent steht keine der beiden Koalitionsoptionen für einen Neubeginn.

Jeder zweite Wahlberechtigte sähe in SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz einen guten Bundeskanzler. 30 Prozent verneinen dies. 20 Prozent können oder wollen dazu eine Einschätzung abgeben.

Zwei Drittel sagen, Laschet soll CDU-Vorsitz abgeben

66 Prozent der Befragten sind zudem der Ansicht, dass Unionskanzlerkandidat und CDU-Chef Armin Laschet angesichts des historisch schlechten Wahlergebnisses für die Union sein Amt als Parteivorsitzender abgeben sollte. Auch 60 Prozent der eigenen Parteianhänger sehen dies so. 23 Prozent insgesamt und 26 Prozent der CDU-Anhänger wünschen sich, dass Laschet Parteichef bleibt.

Bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag war die SPD mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Die Union fuhr mit 24,1 Prozent ein historisch schlechtes Ergebnis ein. Drittstärkste Kraft wurden die Grünen mit 14,8 Prozent vor der FDP mit 11,5 Prozent. Die AfD erzielte 10,3 Prozent. Die Linke kam nur auf 4,9 Prozent, hebelte aber dank dreier Direktmandate die Fünf-Prozent-Hürde aus und zog wieder ins Parlament ein.

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