Einmal wöchentlich nach Jekaterinburg

Deutschland und russischer Ural wieder per Direktfluglinie verbunden

Ein Flugzeug von Eurowings startet auf dem Düsseldorfer Flughafen. Künftig wird wieder einmal pro Woche von dort ein Flieger nach Jekaterinburg starten.

Ein Flugzeug von Eurowings startet auf dem Düsseldorfer Flughafen. Künftig wird wieder einmal pro Woche von dort ein Flieger nach Jekaterinburg starten.

Bild: Roland Weihrauch, dpa

Ein Flugzeug von Eurowings startet auf dem Düsseldorfer Flughafen. Künftig wird wieder einmal pro Woche von dort ein Flieger nach Jekaterinburg starten.

Bild: Roland Weihrauch, dpa

Eine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und der russichen Ural-Region: Trotz der aktuellen Corona-Reisebeschränkungen gibt es die wieder.
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dpa
04.07.2021 | Stand: 13:18 Uhr

Ungeachtet aktueller Corona-Reisebeschränkungen ist erstmals seit Jahren wieder eine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und der russischen Ural-Region eingerichtet worden. Die Lufthansa-Tochter Eurowings werde künftig einmal pro Woche von Düsseldorf in die Millionen-Metropole Jekaterinburg und zurück fliegen, teilte die deutsch-russische Auslandshandelskammer (AHK) am Sonntag mit. Es handele sich um die erste Direktverbindung zwischen dem Ural - "einer industriellen Herzregion Russlands" - und Deutschland seit sieben Jahren.

Wachsende Bedeutung des russichen Marktes

Zuvor hatte die Lufthansa bereits angekündigt, dass Eurowings künftig zweimal wöchentlich von Düsseldorf in die südrussische Stadt Krasnodar fliegen werde. Das neue Ural-Angebot richte sich neben Touristen vor allem auch an Geschäftsreisende. Dass die Lufthansa ihr Russland-Streckennetz ausweite, trage "der wachsenden Bedeutung des russischen Marktes für viele deutsche Firmen Rechnung", sagte AHK-Vorstandschef Matthias Schepp.

Russland als Virusvariantengebiet eingestuft

Weil sich in Russland die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus rasant ausbreitet, hat das Robert Koch-Institut das größte Land der Erde vor einigen Tagen als Virusvariantengebiet eingestuft. Das hat ein weitreichendes Beförderungsverbot und strikte Quarantäneregeln für Einreisende zur Folge. Am Sonntag meldeten die russischen Behörden mehr als 25.000 Neuinfektionen binnen eines Tages - so viele seit Anfang Januar nicht mehr.