Hochschulen

Deutschlands Studierende werden immer jünger

Deutschlands Studierende werden jünger. Zuletzt lag der Altersdurchschnitt bei 23,4 Jahren.

Deutschlands Studierende werden jünger. Zuletzt lag der Altersdurchschnitt bei 23,4 Jahren.

Bild: Christophe Gateau, dpa

Deutschlands Studierende werden jünger. Zuletzt lag der Altersdurchschnitt bei 23,4 Jahren.

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Nicht viele Studierende sind zu Beginn ihres Studiums unter 18 Jahren. Doch seit Jahren steigt ihr Anteil. Ebenso wie der Anteil einer anderen Altersklasse.
Deutschlands Studierende werden jünger. Zuletzt lag der Altersdurchschnitt bei 23,4 Jahren.
dpa
06.10.2020 | Stand: 10:01 Uhr

Nur ein Bruchteil der Studierenden in Deutschland ist noch nicht erwachsen. Rund 4.600 junge Frauen und Männer im Alter unter 18 Jahren waren im vergangenen Wintersemester an einer deutschen Hochschule eingeschrieben, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Ihr Anteil belief sich auf 0,16 Prozent, insgesamt waren im Wintersemester 2019/2020 rund 2,9 Millionen Studierende gemeldet.

Nicht nur junge Menschen zieht es an die Hochschulen

Zehn Jahre zuvor waren die Zahlen noch geringer, damals lag der Anteil den Angaben zufolge nur bei 0,04 Prozent (760 Studierende). Grund für den Anstieg sei der Wegfall des Zivil- und Wehrdienstes sowie die Einführung des verkürzten Abiturs in den meisten Bundesländern.

Das Durchschnittsalter der Studierenden lag im Wintersemester 2019/2020 bei 23,4 Jahren, wie das Bundesamt berichtete. Auch ältere Menschen zieht es zunehmend an die Hochschulen. Ihr Anteil stieg von 0,16 Prozent (3400 Studierende im Alter von 60 Jahren oder darüber) im Wintersemester 2009/2010 auf 0,2 Prozent (7100 Studierende) zehn Jahre später.

Die Corona-Krise hat das Studium unabhängig von diesen Zahlen kräftig durcheinandergewirbelt. Die Hochschule Kempten setzt nach einem virtuellen Halbjahr verstärkt auf reale Vorlesungen. Was das für die fast 6.000 Studierenden bedeutet, lesen Sie hier.