Parfümerie oder Drogerie?

Lockdown-Patzer bei Douglas: die Parfümeriekette schließt jetzt doch alle ihre Filialen

Die Parfümeriekette Douglas schließt nun doch ihre Filialen und entschuldigt sich für das Vorgehen.

Die Parfümeriekette Douglas schließt nun doch ihre Filialen und entschuldigt sich für das Vorgehen.

Bild: Axel Heimken / dpa (Symbolbild)

Die Parfümeriekette Douglas schließt nun doch ihre Filialen und entschuldigt sich für das Vorgehen.

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Einige Douglas-Filialen waren trotz Lockdown offen geblieben, doch jetzt hat sich das Unternehmen umentschieden. Was Chefin Tina Müller dazu sagt.
Die Parfümeriekette Douglas schließt nun doch ihre Filialen und entschuldigt sich für das Vorgehen.
dpa
17.12.2020 | Stand: 08:36 Uhr

Douglas rudert zurück: Die Parfümeriekette nimmt die trotz des Lockdowns beibehaltene Öffnung einiger Filialen wieder zurück. Für viele Menschen sei die Entscheidung, einige Filialen mit Drogeriesortimenten offenzuhalten, nicht nachvollziehbar gewesen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. "Ab heute bleiben alle unsere deutschen Filialen daher bis auf Weiteres geschlossen", erklärte die Chefin der größten deutschen Parfümeriekette Douglas, Tina Müller. Sie bat laut einer Mitteilung des Unternehmens "diejenigen um Entschuldigung, die wir mit unserem Vorgehen befremdet oder vor den Kopf gestoßen haben".

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Trotz Lockdown war knapp ein Viertel der Douglas-Filialen geöffnet

Douglas hatte am ersten Tag des bundesweiten Lockdowns knapp ein Viertel der Filialen offengelassen und sich dabei auf den Beschluss von Bund und Ländern berufen, welcher den Verkauf von Drogerieartikeln weiter erlaubt. Die Gewerkschaft Verdi in Hessen hatte zuvor von einem "anrüchigen Unterlaufen des Lockdowns" gesprochen. Die Parfümerie deklariere sich über Nacht zur Drogerie um.

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