Wirecard-Skandal

Polizei fasst zwei mutmaßliche Helfer von Marsalek

Im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal sind zwei mutmaßliche Fluchthelfer von Ex-Manager Jan Marsalek in Österreich festgenommen worden.

Im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal sind zwei mutmaßliche Fluchthelfer von Ex-Manager Jan Marsalek in Österreich festgenommen worden.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal sind zwei mutmaßliche Fluchthelfer von Ex-Manager Jan Marsalek in Österreich festgenommen worden.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal sind zwei mutmaßliche Fluchthelfer von Ex-Manager Jan Marsalek in Österreich festgenommen worden.
Im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal sind zwei mutmaßliche Fluchthelfer von Ex-Manager Jan Marsalek in Österreich festgenommen worden.
dpa
25.01.2021 | Stand: 09:51 Uhr

Bei den Festgenommenen handele es sich um einen ehemaligen Nationalratsabgeordneten der FPÖ sowie um einen Ex-Mitarbeiter des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), bestätigte die Staatsanwaltschaft Wien am Montag. Die Ermittlungen liefen wegen des Verdachts der Begünstigung. Der Ex-Abgeordnete befinde sich wegen anderer Ermittlungen in Haft, der ehemalige BVT-Beschäftigte sei inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Der frühere Wirecard-Manager Marsalek war nach Informationen des Generalbundesanwalts möglicherweise V-Mann des österreichischen Nachrichtendienstes. Dem Generalbundesanwalt "liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass der österreichische Staatsangehörige Jan Marsalek von einem Mitarbeiter des österreichischen Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) als Vertrauensperson geführt wurde", hieß es in einer im Oktober 2020 bekanntgewordenen Antwort des Bundesjustizministeriums in Berlin auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Fabio De Masi (Linke).

Der frühere Manager des mittlerweile insolventen Bezahldienstleisters Wirecard ist seit Juni untergetaucht.

Die Ermittler werfen Marsalek, dem früheren Vorstandschef Markus Braun und anderen Verdächtigen organisierten Bandenbetrug vor. Sie sollen mit gefälschten Bilanzzahlen über drei Milliarden Euro von Banken und Investoren erschwindelt haben.