Attacken auf Server

Sabotageangriff legt Onlinebanking bei Volksbanken zeitweise lahm

Bis in die Nacht hinein gab es am Donnerstag mehrere Attacken auf die Server der Volksbanken

Bis in die Nacht hinein gab es am Donnerstag mehrere Attacken auf die Server der Volksbanken

Bild: Marijan Murat

Bis in die Nacht hinein gab es am Donnerstag mehrere Attacken auf die Server der Volksbanken

Bild: Marijan Murat

Ein Sabotageangriff auf den IT-Dienstleister der Volks- und Raiffeisenbanken hat das Online-Banking zahlreicher Geldhäuser zeitweise lahmgelegt.
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dpa
04.06.2021 | Stand: 15:41 Uhr

Nach Angaben des Unternehmens gab es am Donnerstag eine erste sogenannte Distributed-Denial-of-Service-Attacke (DDos). Dabei überrollen Angreifer die Server ihrer Opfer mit einer Flut von Datenanfragen, um diese lahmzulegen.

Am Freitagmittag teilte die Fiducia & GAD IT AG mit, Online- und Mobile-Banking liefen stabil. "Vereinzelt kann es, bedingt durch die Maßnahmen zur Abwehr, bei Bankkunden zu kurzzeitigen Einschränkungen kommen."

Cyber-Attacke auf Volksbanken: Onlinebanking nicht oder nur sporadisch erreichbar

Den Angaben zufolge erfolgte eine erste Attacke auf das Rechenzentrum des IT-Dienstleisters in Karlsruhe am Donnerstag. Bei den dort angeschlossenen Instituten waren die Bank-Webseiten oder das Onlinebanking zeitweise nicht oder nur sporadisch erreichbar. Kunden konnten den Angaben zufolge weiterhin Geld am Automaten abheben. Einen zweiten Angriff gab es am Donnerstagabend auf das Rechenzentrum in Münster.

Weitere Attacken konnten abgewehrt werden

Bis in die Nacht hinein habe es weitere größere Attacken gegeben, die aber erfolgreich hätten abgewehrt werden können, erklärte der IT-Dienstleister. "Der Krisenstab der Fiducia & GAD beobachtet die Systeme weiter engmaschig, um schnell auf etwaige erneute Attacken reagieren zu können."

Betroffen waren neben Volksbanken den Angaben zufolge auch Institute, die sich auf den genossenschaftlichen IT-Dienstleister stützen, zum Beispiel einige Sparda-Banken und einige private Geldhäuser. Wie viele Banken und Kunden insgesamt betroffen waren, war zunächst unklar.

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