Börse

Schlechte Stimmung an der Börse: Dax weitet seine Verluste aus

Seit einem Monat nun schon pendelt der Dax um die Marke von 13 300 Punkten. Dagegen konnte auch das Wochenhoch am Mittwoch bei 13 454 Punkten nichts ausrichten. Nun schlage das Pendel zur anderen Seite aus, sagte Andreas Büchler von Index-Radar.

Seit einem Monat nun schon pendelt der Dax um die Marke von 13 300 Punkten. Dagegen konnte auch das Wochenhoch am Mittwoch bei 13 454 Punkten nichts ausrichten. Nun schlage das Pendel zur anderen Seite aus, sagte Andreas Büchler von Index-Radar.

Bild: Arne Dedert, dpa (Archivbild)

Seit einem Monat nun schon pendelt der Dax um die Marke von 13 300 Punkten. Dagegen konnte auch das Wochenhoch am Mittwoch bei 13 454 Punkten nichts ausrichten. Nun schlage das Pendel zur anderen Seite aus, sagte Andreas Büchler von Index-Radar.

Bild: Arne Dedert, dpa (Archivbild)

Der Dax hat am Freitag seine Vortagesverluste ausgeweitet. Forderungen nach einem Lockdown belasteten ebenso wie das Scheitern eines Brexit-Handelspaktes.
Seit einem Monat nun schon pendelt der Dax um die Marke von 13 300 Punkten. Dagegen konnte auch das Wochenhoch am Mittwoch bei 13 454 Punkten nichts ausrichten. Nun schlage das Pendel zur anderen Seite aus, sagte Andreas Büchler von Index-Radar.
dpa
11.12.2020 | Stand: 12:53 Uhr

Der Dax hat am Freitag seine Vortagesverluste ausgeweitet. Forderungen nach einem bundesweiten Lockdown noch vor Weihnachten belasteten ebenso wie das Scheitern eines Brexit-Handelspaktes. Das Börsenbarometer büßte bis zur Mittagszeit 1,58 Prozent auf 13 085,18 Punkte ein. Damit zeichnet sich aktuell ein Wochenverlust von 1,6 Prozent ab.

Seit einem Monat nun schon pendelt der Dax um die Marke von 13 300 Punkten. Dagegen konnte auch das Wochenhoch am Mittwoch bei 13 454 Punkten nichts ausrichten. Nun schlage das Pendel zur anderen Seite aus, sagte Andreas Büchler von Index-Radar. Dabei gebe es eine erste, wenn auch nur schwache Haltezone an der 13 000-Punkte-Marke.

Zunehmend mehr Bundesländer und Politiker fordern angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen inzwischen einen härteren Lockdown. Zum Thema Brexit-Pakt erscheint außerdem eine Einigung zwischen Großbritannien und der Europäischen Union zunehmend fraglicher. Beide Seiten rüsten sich mittlerweile für ein Scheitern.

Der MDax der 60 mittelgroßen Werte gab am Freitagmittag um 0,63 Prozent auf 29 502,47 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 1,30 Prozent.

Unter den Einzelwerten büßten im Dax die Versicherer Munich Re und Allianz als größte Verlierer zwischen 2,6 und 3,2 Prozent ein. Die Anteilsscheine des Versorgers Eon gaben um 2,5 Prozent nach. Die US-Bank Morgan Stanley hat den Daumen gesenkt. Die Aktie wurde von "Equal-weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 11 auf 9 Euro gekappt. Die Papiere des Essenslieferdienstes Delivery Hero legten indes als Favorit um 1,6 Prozent zu und nähert sich damit auch wieder seinem vor einem Monat erreichten Rekordhoch.

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Auch allgemein standen die Corona-Krisengewinner wieder mit Kursaufschlägen im Fokus: Für die Aktien des Kochboxen-Lieferanten Hellofresh ging der Rekordlauf im MDax weiter. Nach einem Plus von 15 Prozent am Vortag stiegen sie um weitere 6,1 Prozent. Die Wochenbilanz ist mittlerweile ein Kurssprung um fast ein Drittel. Shop Apotheke legte um 2,3 Prozent zu und im SDax gewannen die Titel des Modehändlers Global Fashion Group 4,2 Prozent.

Die Aktien des Leasing-Spezialisten Grenke sprangen um 10,5 Prozent hoch. Am Vorabend hatte die US-Ratingagentur S&P die Kreditwürdigkeit des Unternehmens bestätigt und die Prüfung einer Herabstufung aufgehoben, was ein Marktteilnehmer positiv wertete.

Die Papiere des Medizintechnikunternehmens Carl Zeiss Meditec gaben nach endgültigen Zahlenwerk und Aussagen zum neuen Geschäftsjahr um 2,9 Prozent nach. Die Fraport-Aktien büßten 2,6 Prozent ein, nachdem der Flughafenbetreiber für November coronabedingt einen heftigen Rückgang des Passagierverkehrs am Frankfurter Flughafen bekannt gegeben hatte.