Neue Strategie?

Textilkette C&A verkauft ihr Chinageschäft

Der Textilriese C&A verkauft sein Chinageschäft an einen Finanzinvestor - und ändert damit offenbar seinen Fokus.

Der Textilriese C&A verkauft sein Chinageschäft an einen Finanzinvestor - und ändert damit offenbar seinen Fokus.

Bild: Peter Steffen/dpa (Archivbild)

Der Textilriese C&A verkauft sein Chinageschäft an einen Finanzinvestor - und ändert damit offenbar seinen Fokus.

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Der Textilriese C&A hat sein Chinageschäft an einen Finanzinvestor verkauft. Das gibt dem Unternehmen nun einen klaren Fokus.
Der Textilriese C&A verkauft sein Chinageschäft an einen Finanzinvestor - und ändert damit offenbar seinen Fokus.
dpa
20.08.2020 | Stand: 16:39 Uhr

Die Textilhandelskette C&A setzt ihren Rückzug aus den Märkten außerhalb Europas fort und verkauft ihr China-Geschäft an den chinesischen Finanzinvestor Zhongke Tongrong. Das teilte die C&A AG am Donnerstag in Zug mit. Zuvor hatte die Händler-Dynastie Brenninkmeijer bereits ihr Geschäft in Mexiko verkauft und die brasilianische Tochter an die Börse gebracht.

Investor soll Wachstumsmöglichkeiten eröffnen

Der Chef der C&A AG, Allan Leighton, betonte, das Unternehmen habe China - wie Brasilien und Mexiko - immer als wichtigen Wachstumsmarkt gesehen. Doch habe das Unternehmen auch früh verstanden, dass lokale Expertise und ein starkes Netzwerk entscheidend seien, um auf dem riesigen Markt Erfolg zu haben.

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Angesichts der neuen Covid-19-Realität sei dies heute richtiger denn je, sagte Leighton. Mit Zhongke Tongrong habe C&A einen Investor gefunden, der dem China-Geschäft neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnen könne. Nach Angaben der Fachzeitschrift Textilwirtschaft betrieb C&A in China zuletzt 67 Läden in 23 Städten.

C&A schweigt über Kaufpreis

Durch die Verkäufe der Ländergesellschaften in Amerika und Asien konzentriert sich die Textilhandelskette wieder deutlich stärker auf ihr Europageschäft. Zum Kaufpreis für das China-Geschäft machte C&A keine Angaben.