Aus für Periscope

Twitter stellt Streamingdienst Periscope ein

Twitter wird im März seine Live-Video-App Periscope einstellen. Das gab der Konzern jetzt bekannt. Im Bild Horst Seehofer, bei einem per Periscope-Stream übertragenen Auftritt (Archivbild).

Twitter wird im März seine Live-Video-App Periscope einstellen. Das gab der Konzern jetzt bekannt. Im Bild Horst Seehofer, bei einem per Periscope-Stream übertragenen Auftritt (Archivbild).

Bild: Matthias Balk, dpa

Twitter wird im März seine Live-Video-App Periscope einstellen. Das gab der Konzern jetzt bekannt. Im Bild Horst Seehofer, bei einem per Periscope-Stream übertragenen Auftritt (Archivbild).

Bild: Matthias Balk, dpa

Twitter wird im März seine Live-Video-App Periscope einstellen. Das gab der Konzern jetzt bekannt.
dpa
16.12.2020 | Stand: 09:56 Uhr

Twitter wird im März seine Live-Video-App Periscope einstellen. Die Nutzer werden aber weiterhin Livestreams über die Haupt-App von Twitter übertragen können, betonte Periscope in einem Blogeintrag in der Nacht zum Mittwoch. Die eigenständige Periscope-App sei in den vergangenen Jahren immer weniger genutzt worden - und sie sei nicht wirtschaftlich aufrechtzuerhalten, hieß es zur Begründung.

Twitter hatte Periscope im Frühjahr 2015 gekauft. Damals gab es unter anderem nach dem Erfolg der Konkurrenz-App Meerkat eine Euphorie rund um Live-Video.

Periscope wird eingestellt

Facebook stieg ein Jahr später mit seinem Dienst Facebook Live in den Markt ein. Mit der Zeit erwies sich allerdings, dass die Möglichkeit für jeden, einfach und unkontrolliert Live-Videos mit allen zu teilen, auch erhebliche Risiken mit sich bringt, da unter anderem Verbrechen übertragen wurden.