Rätselraten über die Ursache

Arbeiter stürzt von Kamin des Lindenberger Hutmuseums

Der Arbeiter stürzte aus mehreren Metern Höhe auf das Vordach des Lindenberger Kesselhauses.

Der Arbeiter stürzte aus mehreren Metern Höhe auf das Vordach des Lindenberger Kesselhauses.

Bild: Peter Mittermeier

Der Arbeiter stürzte aus mehreren Metern Höhe auf das Vordach des Lindenberger Kesselhauses.

Bild: Peter Mittermeier

Ein Mann wird bei einem Unglück im Westallgäu schwer verletzt. Wie kam es dazu?
17.08.2020 | Stand: 16:04 Uhr

Der Mitarbeiter eines Forstunternehmens ist am Montagvormittag bei Arbeiten am Kamin des Deutschen Hutmuseums in Lindenberg (Westallgäu) abgestürzt. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

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Der Mann war damit beschäftigt, eine Schutzfolie am Kamin anzubringen. Sie verhindert, dass Teile des Backsteinbauwerks auf den Platz vor dem Gebäude fallen. Die Stadt hatte die Folie teils entfernen lassen, damit ein Fachmann den Zustand des Bauwerkes untersuchen konnte. Sein Gutachten soll Aufschluss darüber geben, ob und gegebenenfalls wie der Kamin dauerhaft gesichert werden kann. Er ist Teil der unter Denkmalschutz stehenden Kulturfabrik. Die Untersuchung war ursprünglich im Frühjahr geplant, hatte sich aber coronabedingt verzögert.

Arbeiter stürzt in Lindenberg aus etwa fünf Metern Höhe

An dem 28 Meter hohen Kamin sind Trittstufen montiert, die in die Höhe führen. Auf ihnen bewegte sich der Mann. Bei den Arbeiten stürzte er aus etwa vier bis fünf Metern Höhe auf das Vordach des Kesselhauses. Das verhinderte einen noch tieferen Fall. Die Ursache des Unglücks war gestern zunächst unklar. Der Mann verfügt über eine entsprechende Ausbildung zur Arbeit in der Höhe und hatte auch eine Absturzsicherung dabei.