Feuer in Vorarlberg

Brandstiftung an Schule in Vorarlberg: Müll-Container brennen, Dach stürzt ein

In Rankweil bei Feldkirch hat am Samstagabend die Mittel-Schule gebrannt. Das Feuer wurde wohl absichtlich gelegt. Bereits am Freitag war es in Vorarlberg in Bregenz zu einer dramatischen Rettungsaktion gekommen.

In Rankweil bei Feldkirch hat am Samstagabend die Mittel-Schule gebrannt. Das Feuer wurde wohl absichtlich gelegt. Bereits am Freitag war es in Vorarlberg in Bregenz zu einer dramatischen Rettungsaktion gekommen.

Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

In Rankweil bei Feldkirch hat am Samstagabend die Mittel-Schule gebrannt. Das Feuer wurde wohl absichtlich gelegt. Bereits am Freitag war es in Vorarlberg in Bregenz zu einer dramatischen Rettungsaktion gekommen.

Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

In Rankweil in Vorarlberg hat am Samstagabend eine Schule gebrannt. Fast 125 Retter waren im Einsatz. Polizei und Feuerwehr gehen von Brandstiftung aus.
In Rankweil bei Feldkirch hat am Samstagabend die Mittel-Schule gebrannt. Das Feuer wurde wohl absichtlich gelegt. Bereits am Freitag war es in Vorarlberg in Bregenz zu einer dramatischen Rettungsaktion gekommen.
Von Allgäuer Zeitung
01.11.2020 | Stand: 11:34 Uhr

In Rankweil bei Feldkirch in Vorarlberg hat es am späten Samstagabend in einer Schule gebrannt. Gegen 23.20 wurde die Feuerwehr zu einem Brand an der Mittelschule gerufen. Die Retter machten sich mit 13 Fahrzeugen und 100 Mann Besatzung auf den Weg.

Als sie eintrafen, brannte eine überdachte Müllstation unmittelbar vor der Schule lichterloh. Die Flammen hatten bereits auf das angrenzende Schul-Gebäude übergegriffen. Durch die große Hitze gingen Fenster zu Bruch - das Flachvordach des Schul-Eingangsbereiches stürzte ein.

Durch das rasche Einschreiten der Feuerwehr konnte Schlimmeres gerade noch verhindert werden, gegen 23.45 Uhr waren die Flammen gelöscht. Personen wurden nicht verletzt. Laut Polizei entstand aber ein "erheblicher Sachschaden" an der Schule.

Nach derzeitigem Sstand gehen die Ermittler von Brandstiftung aus, offenbar wurde das Feuer in der Müllstation vor der Schule absichtlich gelegt.

Außer der Feuerwehr waren sechs Streifen der Polizei mit 14 Mann und drei Fahrzeuge der Rettung mit neun Mann im Einsatz.

Brand in Bregenz: Nachbarn retten junge Mutter und zwei Kinder (1 und 4)

Dramatische Szenen hatte es bereits am Freitagabend in Bregenz in Vorarlberg gegeben. In der Wohnung einer 28-jährigen Mutter war kurz vor 20 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Nachbarn hörten die Hilferufe der Frau, die sich mit ihren beiden ein- und vierjährigen Kindern im Wohnzimmer der Wohnung aufhielt.

Ein Nachbar eilte zur Hilfe und entdeckte das Feuer samt starker Rauchentwicklung im Abstellraum. Zunächst versuchte er, den Brand mit Wasser zu löschen. Anschließend warf er laut Polizei mehrere stark qualmende Gegenstände aus dem Fenster ins Freie.

Nachbarn löschen Feuer

Dort versuchte ein weiterer Nachbar die rauchenden Gegenstände mit Wasser zu löschen. Der Mutter und ihren Kindern passierte dank des Einsatzes der Nachbarn nichts - die inzwischen eingetroffene Feuerwehr konnte den Brandherd in der Wohnung rasch löschen und weitere Rauchentwicklung stoppen.

Die rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bregenz und Vorkloster und die vier Polizeistreifen vor Ort ließen die Wohnanlage jedoch evakuieren. Die Retter konnten nicht ausschließen, dass sich der Rauch und das Feuer im Wohnhaus verbreiten würde.

Inzwischen hat die Polizei ermittelt, dass das Feuer in einer Tasche mit DJ-Equipment ausbrach. Die genaue Brandursache konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. Ein möglicher technischer Defekt kann laut Vorarlberger Polizei nicht ausgeschlossen werden.

Auch im Allgäu gab es in der vergangenen Woche mehrere Einsätze, die die Feuerwehren auf Trab hielten. Am Mittwoch war ein Feuer in der Wäscherei eines Hotels in Ofterschwang ausgebrochen - offenbar kam es nach der Trocknung von Handtüchern zu einer Überhitzung.

Für Schrecken sorgte tags zuvor bedrohlicher Brandgeruch in einer Schule in Babenhausen im Unterallgäu. 600 Schüler mussten ihre Klassenzimmer räumen und verließen die Schule.