Globaler Klimastreik

Buchloer SPD macht den Klimaschutz auch digital zum Thema

SPD-Treffen

Rege war die Beteiligung am virtuellen Treffen der Buchloer SPD zu Thema Klimaschutz.

Bild: Bigielmajer

Rege war die Beteiligung am virtuellen Treffen der Buchloer SPD zu Thema Klimaschutz.

Bild: Bigielmajer

Virtuelles Klimaschutz-Treffen der Buchloer SPD findet guten Anklang. Was sich die Teilnehmer zu sagen hatten und was sie weiter planen.
##alternative##
Redaktion Buchloer Zeitung
24.03.2021 | Stand: 12:05 Uhr

Anlässlich des Globalen Klimastreiks der Fridays-for-future- Bewegung lud die Buchloer SPD zu einem virtuellen Treffen ein. Ziel war der Austausch über laufende und geplante Vorhaben im Bereich Klimaschutz.

Den kurzweiligen Abend leiteten Grußworte von Ronja Enders und dem Landtagsabgeordneten Florian von Brunn ein. Dabei gingen die beiden auf die notwendige Transformation der Wirtschaft ein und unterstrichen, dass Klimaschutz auch Arbeitsplätze schafft.

Anschließend forderte die Bundestagskandidatin im Kreis Ostallgäu, Regina Leenders, auf allen Ebenen in Deutschland zusammenzuarbeiten und miteinander aktiv zu werden.

Im weiteren Verlauf des Abends stellten zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Beitrag zum Klimaschutz vor. So informierte Mirjam Mögele vom Verein „einmal ohne Bitte“ über die Aktion, mit gut sichtbaren Aufklebern Läden auszuzeichnen, in denen Kunden mit mitgebrachten Tüten oder Schüsseln einkaufen können.

Ab Juni ist in Waal ein mobiler Unverpackt-Laden unterwegs

Lesen Sie auch
##alternative##
Protestaktion

Fridays for Future: Memmingen soll Klima-Notstand ausrufen

„Tante Resi“, alias Theresa Kummer, stellte ihren mobilen Unverpackt-Laden vor. Er wird ab Juni unter anderem auch in der Gemeinde Waal unterwegs sein.

Ohne ein eigenes Auto zu leben, empfindet Brigitte Protschka, Präsidentin des AWO-Bezirksverbands Schwaben, seit nunmehr einem Jahr als eine Befreiung. Sie hat zudem festgestellt, dass der ÖPNV deutlich besser funktioniert, als es gemeinhin berichtet wird.

Familie Tröbensberger informiert über ihren Bio-Hofladen in Buchloe

Ein weiter Beitrag stammte von den Mitgliedern der Familie Tröbensberger. Sie führen den Demeter-Hof Tröbensberger in Buchloe. Die Landwirte beleuchteten den Klimaaspekt aus Sicht der Erzeuger. Hierbei wiesen sie auf den Erhalt der fruchtbaren Erde hin, ohne die die Lebensmittelproduktion nicht funktionieren kann. Darüber hinaus informierten sie auch über ihren Bio-Hofladen. Durch die kurzen Transportwege und den Verzicht auf Pestizide in der Produktion schonen die angebotenen Waren die Umwelt.

Windkraftanlage bei Lamerdingen: "Umweltschutz und Rendite sind keine Gegensätze"

Von einer weiteren Seite beleuchtete Robert Sing vom Ingenieurbüro Sing das Thema Klimaschutz. Er plant und realisiert Bürgerbeteiligungsprojekte im Bereich Windkraft und Fotovoltaik. Ein Paradeobjekt in unserer Region sei die Windenergieanlage in Lamerdingen. Dabei verdeutlichte Sing, dass Umweltschutz und Rendite keine Gegensätze sind. Unverständlich war für ihn die Ablehnung der Stadt Buchloe, sich daran zu beteiligen. Weiter berichtete er über die Planungen einer Speichertechnologie für Windstrom im Fuchstal.

Der Umweltbeauftragte der evangelischen Kirche Buchloe, Peter Hack, erläuterte das Klimaschutzkonzept der Landeskirche. Die Kirchengemeinde in Buchloe habe dabei die Einführung des Umweltmanagementsystems „Grüner Gockel“ beschlossen.

In weiteren Beiträgen berichteten Kommunalpolitiker wie der Bürgermeister von Kaufering Thomas Salzberger, die Kreisräte Paul Wengert und Ilona Deckwerth sowie der Buchloer Stadtrat Manfred Beck von ihren bereits umgesetzten Beiträgen zum Klimaschutz.

Das könnte Sie auch interessieren:

Fridays for Future in Buchloe: Tipps für den Klimaschutz im Alltag