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Gleichberechtigung

Die Feuerwehren im Ostallgäu werden immer weiblicher

Die Ummenhofenerin Bianka Krebs wurde 2019 die erste Feuerwehr-Kommandantin im Ostallgäu.

Die Ummenhofenerin Bianka Krebs wurde 2019 die erste Feuerwehr-Kommandantin im Ostallgäu.

Bild: Michaela Kirschner

Die Ummenhofenerin Bianka Krebs wurde 2019 die erste Feuerwehr-Kommandantin im Ostallgäu.

Bild: Michaela Kirschner

Der Brandschutz war lange eine Männerdomäne, das ändert sich langsam. Die Feuerwehr Ummehofen hat eine Kommandantin und die in Lengenfeld gleich zwei.
24.10.2021 | Stand: 18:00 Uhr

Feuerwehrgeschichte im Ostallgäu hat vor knapp drei Jahren Bianka Krebs geschrieben, als sie 2019 die erste Kommandantin im Landkreis wurde. Mittlerweile könnte man sie fast als Trendsetterin bezeichnen, denn der Anteil der weiblichen Aktiven in den Feuerwehren nimmt stetig zu. „In der Zeit als Kommandantin habe ich eigentlich keinerlei Gegenwind erfahren“, sagt Krebs. „Wir ziehen an einem Strang, und das muss auch so sein.“ Als sie vor zwölf Jahren Mitglied der Ummenhofener Feuerwehr wurde, sei das aber noch etwas anders gewesen. Da habe der eine oder andere schon gefragt: „Wird das was?“ oder „Kann die das überhaupt?“. Dennoch: Demotiviert hat Krebs das nie, und schnell hätten ihre Kameraden auch gemerkt, dass sie nicht nur mithalten, sondern die Wehr von Anfang an sogar verstärken konnte. „Man muss sich nur ein bisschen ins Zeug legen“, erklärt sie.