Schießen in Großkitzighofen

Die Zweite wird Erster

Würdigung (von links): Thomas Geirhos, Simon Geirhos und Johanna Kiechle wurden von Vorsitzenden Reinhold Konnerth geehrt.

Würdigung (von links): Thomas Geirhos, Simon Geirhos und Johanna Kiechle wurden von Vorsitzenden Reinhold Konnerth geehrt.

Bild: Michael Strommer

Würdigung (von links): Thomas Geirhos, Simon Geirhos und Johanna Kiechle wurden von Vorsitzenden Reinhold Konnerth geehrt.

Bild: Michael Strommer

Neun Mannschaften der Almenrausch-Schützen aus Großkitzighofen waren im Rundenwettkampf dabei. Bei den Einzelschützen gibt es einige positive Überraschungen.

Würdigung (von links): Thomas Geirhos, Simon Geirhos und Johanna Kiechle wurden von Vorsitzenden Reinhold Konnerth geehrt.
Von Michael Strommer
05.08.2020 | Stand: 19:45 Uhr

Auf eine ungewöhnliche Rundenwettkampfsaison blickten die Großkitzighofer Almenrausch Schützen zurück. Der Verein hatte Schützen und Helfer zu einer Abschlussfeier eingeladen.

Neun Mannschaften schickte Rundenwettkampfleiter Reinhold Konnerth ins Rennen und endlich wurde auch mal wieder ein Meistertitel eingefahren Die Zweite Mannschaft feierte ungeschlagen den ersten Platz und damit den Aufstieg in die A-Klasse. Vor allem überragende Ergebnisse zu Hause und ein ausgezeichneter Markus Tröbensberger – mit einem Durchschnitt von 371 Ringen – machten diesen Erfolg möglich. Tröbensberger empfahl sich damit nachhaltig auch für einen Start in der ersten Garnitur. Zwei überragende Gastauftritte legten Melanie Rapp mit 376 Ringen und Anja Kiechle 370 Ringe hin. Sie könnte dem Team mit mehr Einsätzen in der kommenden Saison beim Klassenerhalt gut weiterhelfen.

In der gleichen Klasse trat die Dritte Mannschaft an und belegte am Ende Rang fünf. Teils unglückliche Niederlagen mit einem Ring Differenz oder der nicht mehr ausgetragene Kampf gegen das Tabellenschlusslicht aus Landsberg brachten das Team um eine bessere Platzierung. Die beste Performance legte Siegfried Seitz mit 369,5 Ringen im Durchschnitt hin. Ebenfalls nicht vom Glück verfolgt war die Vierte Mannschaft. Am Ende war es der letzte Platz, obwohl sie vom Durchschnittsresultat her deutlich besser als die zwei Teams auf den Plätzen davor war. Immer wieder erwischte einer der vier Akteure einen schwarzen Abend und verhinderte damit einen Erfolg. So blieb es am Schluss bei zwei Siegen. Julian Fünfer mit 356,8 Ringen war die große Stütze im Team.

Kampf der Luftgewehrschützen

Hart zu kämpfen, hatte auch die erste Auswahl der Gewehrschützen in der Gauliga. Fünf Punkte standen am Ende auf der Habenseite und damit der vorletzte Platz. Vor allem Michael Seitz, der eine deutliche Leistungssteigerung hinlegte, bereitete viel Freude. Er lieferte 375 Ringe im Schnitt. Das Team sollte sich kommende Saison an den Leistungen gegen Meister Igling orientieren. Dort wurde zweimal knapp die Grenze von 1500 Ringen verfehlt und mit Abstand die besten Leistungen abgeliefert.

Bei den Jugendlichen gab es heuer nur eine Mannschaft, die in der A-Klasse um Punkte kämpfte. Einen gelungenen Start und zwei Zählern folgten sieben Niederlagen in Folge und damit auch die rote Laterne. Auch fast 250 Ringe im Schnitt von Reka Bus trugen nicht zu einer besseren Platzierung bei. Ähnlich düster war das Endresultat der Ersten Luftpistolenmannschaft. Eigentlich waren die Leistungen ansprechend und der Höhepunkt von 1400 Ringen in der dritten Runde, beim Remis gegen Schwabhausen, ließ auf eine erfolgreiche Saison hoffen. Doch dann ging nicht mehr viel zusammen. Nur ein Sieg in der Rückrunde bedeutete am Ende den letzten Platz in der Gauliga. Thomas Tronsberg und Thomas Geirhos schossen jeweils 352 Ringe im Schnitt und waren dabei die großen Stützen der Mannschaft.

Eine unnötige Niederlage gegen Penzing und zwei Niederlage gegen den späteren Meister Schwabhausen verhinderten den Meistertitel für die Zweite LuPi-Auswahl in der B-Klasse Mitte. Die Almenrausch-Schützen erzielten das beste Durchschnittsergebnis, aber zwei Punkte fehlten zum Titelgewinn. Einen besonderen Applaus gab es für Akos Bus, der mit 340 Ringen im Schnitt auf eine tolle Saison zurückblickt.

Ordentliche Leistungen erbrachte der „ältere Nachwuchs“ wie Konnerth liebevoll die Senioren Auflage-Teams bezeichnete. Für die Erste Mannschaft gab es Rang vier, für die Zweite Platz drei. Die erste Garnitur war dabei in der höchsten Klasse immer wieder auf Tuchfühlung mit dem zweiten Rang, verspielte aber um einen Ring im letzten Kampf gegen Seestall den Sprung unter die Top drei. Bester Akteur war heuer Siegfried Seitz mit fast 312 Zählern im Schnitt.

Bis zum letzten Durchgang hatte das zweite Auflageteam die Chance auf den Titel. Nach einer bärenstarken Rückrunde mit vier Siegen fehlten im letzten Kampf zwei Ringe, um gegen den neuen Meister Pürgen den entscheidenden Stich zu setzen. Überragend in allen Kämpfen präsentierte sich Conny Schmeusser, die am Ende auf einen Durchschnitt von 307,8 Ringen kam.

Nach dem Saisonrückblick ehrte Konnerth noch verdiente Rundenwettkampf-Teilnehmer. Auf 200 Einsätze kommen Thomas Geirhos und Thomas Magg. Halb so viele Einsätze haben Johanna Kiechle und Simon Geirhos absolviert.