Konfirmation in Buchloe

Ein Dutzend Überraschungseier

Konfirmiert: die Jugendlichen mit Pfarrer Christian Fait (von links): Vincent Redlich, Constantin Redlich, Emma Hessel, Leah Konnerth, Leander Ackermann, Tamino Pitzl, Leonie Gottlob, Elisa Leupold, Leni Grashey, Patricia Schmitt, Pia Lindemann und Natalie Böhnl.

Konfirmiert: die Jugendlichen mit Pfarrer Christian Fait (von links): Vincent Redlich, Constantin Redlich, Emma Hessel, Leah Konnerth, Leander Ackermann, Tamino Pitzl, Leonie Gottlob, Elisa Leupold, Leni Grashey, Patricia Schmitt, Pia Lindemann und Natalie Böhnl.

Bild: Michael Lindemann

Konfirmiert: die Jugendlichen mit Pfarrer Christian Fait (von links): Vincent Redlich, Constantin Redlich, Emma Hessel, Leah Konnerth, Leander Ackermann, Tamino Pitzl, Leonie Gottlob, Elisa Leupold, Leni Grashey, Patricia Schmitt, Pia Lindemann und Natalie Böhnl.

Bild: Michael Lindemann

Zwölf junge Menschen bekräftigen in der Hoffnungskirche ihren Glauben. Pfarrer Christian Fait unterhält mit einem Gleichnis mit Süßigkeiten.
Konfirmiert: die Jugendlichen mit Pfarrer Christian Fait (von links): Vincent Redlich, Constantin Redlich, Emma Hessel, Leah Konnerth, Leander Ackermann, Tamino Pitzl, Leonie Gottlob, Elisa Leupold, Leni Grashey, Patricia Schmitt, Pia Lindemann und Natalie Böhnl.
Von Buchloer Zeitung
05.10.2020 | Stand: 06:30 Uhr

Normalerweise findet die Konfirmation in der Evangelischen Gemeinde in Buchloe im Frühjahr statt, doch dieses Jahr ist alles anders. Die Corona-Pandemie machte die Planungen im Mai zunichte und auch zwischendurch war nicht immer klar, ob der feierliche Übergang ins (kirchliche) Erwachsenenalter dieses Jahr überhaupt festlich begangen werden kann. Doch schließlich war es für zwölf Mädels und Buben doch soweit, ihren Glauben zu bekräftigen.

Auch die Örtlichkeit war pandemiebedingt anders als normal. Statt in der Evangelischen Hoffnungskirche wurde der Gottesdienst im Haus der Begegnung gefeiert. Hier gab es mehr Platz, um die vorgegebenen Abstände einhalten zu können und trotzdem den Angehörigen der Konfirmanden die Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst zu ermöglichen. Als weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos wurde beispielsweise während des Singens Masken getragen und bei der Segnung wurde auf Körperkontakt verzichtet.

Die Konfirmationspredigten von Pfarrer Christian Fait sind immer tiefgründig und unterhaltsam – so auch in diesem Jahr. Heuer dreht sich „alles“ um Überraschungseier. Diese ließen sich auch gut mit einem Menschen vergleichen. Der erste Blick geht auf die Verpackung, die Kleidung und das Aussehen und der eine oder andere lässt sich in der Beurteilung nur von diesen äußeren Merkmalen beeinflussen. Doch das wirklich interessante ist der Kern, das Innere, die „Überraschung“. Das gilt genauso für das Ü-Ei wie für einen Menschen. Die Eier dienten aber nicht nur als Sinnbild. Die zwölf Buben und Mädchen erhielten jeder ein solches, um es direkt auszupacken. Im Inneren der Schokolade befand sich aber kein Spielzeug, sondern dort fanden die Jugendlichen ihr Kreuz zum umhängen.

Eine Besonderheit als Normalität

Musikalisch wurde die Konfirmation durch Brigitte Imminger an der Orgel und Jürgen Herrmann an der Trompete begleitet. Auch oder gerade weil einige Dinge an diesem Tag anders waren als in den vorangegangen Jahren, waren alle Beteiligten froh, dass dieses besondere Ereignis im Leben der zwölf Jugendlichen feierlich begangen werden konnte und damit irgendwie auch wieder ein wenig Normalität in den Alltag eingezogen ist.