Internetversorgung in der Region

Glasfaser für Lamerdingen

So sehen die Leerrohre für die Datenkabel für das schnelle Internet aus.

So sehen die Leerrohre für die Datenkabel für das schnelle Internet aus.

Bild: Bernhard Weizenegger (Archivfoto)

So sehen die Leerrohre für die Datenkabel für das schnelle Internet aus.

Bild: Bernhard Weizenegger (Archivfoto)

Lechwerke planen Gigabitanschlüsse in Lamerdingen. Aber die Bürger müssen sich beteiligen
So sehen die Leerrohre für die Datenkabel für das schnelle Internet aus.
Von Buchloer Zeitung
30.03.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Der Breitbandausbau in Lamerdingen geht weiter: Die LEW-Gruppe will mit ihrem Telekommunikationsunternehmen LEW TelNet die Gemeinde Lamerdingen mit ihren Ortsteilen Dillishausen sowie Groß- und Kleinkitzighofen flächendeckend mit Glasfaser erschließen. Haushalte und Betriebe, die sich im Rahmen der ab Mitte April anlaufenden Vorvermarktungsphase für die LEW Highspeed-Produkte entscheiden, bekommen eine Glasfaserleitung kostenfrei bis ins Haus gelegt. Später fallen bei erfolgreicher Vorvermarktung Kosten für Nacherschließungen an.

LEW Highspeed umfasst Internet, Telefon und Fernsehen (IPTV) über einen Glasfaserdirektanschluss bis ins Haus und damit eine „zukunftssichere Anbindung an das Internet“, teilt LEW mit. Glasfasertechnologie biete praktisch unbegrenzte Übertragungskapazität – unabhängig davon, wie hoch der Bedarf zukünftig sei. Die Umsetzung des Glasfaserprojekts hängt von der Resonanz in den Ortsteilen der Gemeinde ab: Nur wenn sich innerhalb der Vorvermarktungsphase von Mitte April bis zum 30. Juni 2021 mindestens 35 Prozent der Haushalte verbindlich für die Bestellung entscheiden, kann der Glasfaserausbau beginnen. Dieser Prozentsatz sei erforderlich, um den mit hohen Kosten verbundenen Breitbandausbau wirtschaftlich umsetzen zu können. „Wir realisieren in aktuell 13 Kommunen der Region Glasfaserprojekte mit LEW Highspeed und gehen damit in hohe Vorleistung. Unser Investitionsbudget für diese Projekte beläuft sich insgesamt auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag“, sagt Jörn Schoof, Geschäftsführer von LEW TelNet. Jengen, Waal und Lindenberg wurden oder werden auf diese Weise schon erschlossen

Standortvorteil für Gemeinde

„Wir freuen uns über das Angebot von LEW und hoffen, dass sich viele Haushalte und Unternehmen dafür entscheiden. Damit bekommen wir ein flächendeckendes Glasfasernetz nach Lamerdingen und sind für die Anforderungen unserer Zeit gut gerüstet. Digitalisierung funktioniert nur mit zuverlässigem Highspeed-Internet. Die Glasfaseranbindung ist ein entscheidender Standortvorteil für unsere Gemeinde und eröffnet unseren Bürger ganz neue Möglichkeiten – beruflich wie privat“, sagt Manuel Fischer, Bürgermeister von Lamerdingen. Kürzlich wurde auch für vier Schulen in Buchloe die Anbidung bekanntgegeben. Und in der Stadt soll es weitere Maßnahmen geben, kündigte Bürgermeister Robert Pöschl an.

LEW plant Informationsveranstaltungen, um den Bürgern in Lamerdingen die LEW Highspeed-Angebote und die konkrete Umsetzung vorzustellen. Aufgrund der aktuellen Situation werden diese online stattfinden. Termine und Ablauf gibt LEW rechtzeitig bekannt. Auch der Vertragsabschluss kann an den Infoabenden erfolgen.

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