Eishockey beim ESV Buchloe

Piraten wollen nachlegen

Die Hölle der Devils: Am Freitag muss der ESV Buchloe wieder in die Eislaufhalle Neu-Ulm. Das ist die Spielstätte des VfE Ulm/Neu-Ulm. Bei den Donau Devils bestreiten die Piraten ihr zweites Auswärtsspiel in der neuen Bayernliga-Saison.

Die Hölle der Devils: Am Freitag muss der ESV Buchloe wieder in die Eislaufhalle Neu-Ulm. Das ist die Spielstätte des VfE Ulm/Neu-Ulm. Bei den Donau Devils bestreiten die Piraten ihr zweites Auswärtsspiel in der neuen Bayernliga-Saison.

Bild: Horst Hörger

Die Hölle der Devils: Am Freitag muss der ESV Buchloe wieder in die Eislaufhalle Neu-Ulm. Das ist die Spielstätte des VfE Ulm/Neu-Ulm. Bei den Donau Devils bestreiten die Piraten ihr zweites Auswärtsspiel in der neuen Bayernliga-Saison.

Bild: Horst Hörger

ESV Buchloe am Wochenende in Ulm und zu Hause gegen Erding gefordert. Mit Fans können die Freibeuter nur zu Hause rechnen.
Die Hölle der Devils: Am Freitag muss der ESV Buchloe wieder in die Eislaufhalle Neu-Ulm. Das ist die Spielstätte des VfE Ulm/Neu-Ulm. Bei den Donau Devils bestreiten die Piraten ihr zweites Auswärtsspiel in der neuen Bayernliga-Saison.
Von Christian Salger
09.10.2020 | Stand: 06:45 Uhr

Nach dem Auftaktwochenende warten an diesem Wochenende gleich die nächsten beiden Brocken auf die Buchloer Pirates in der Eishockey Bayernliga. Dennoch wollen die Schützlinge von Trainer Christopher Lerchner die guten Leistungen der ersten beiden Spieltage bestätigen und weiter punkten. Am Freitag geht es dabei zunächst zum schweren Auswärtsspiel nach Ulm, Spielbeginn 20 Uhr, ehe am Sonntag ab 17 Uhr der TSV Erding seine Visitenkarte in der Buchloer Sparkassenarena abgibt.

Ein Sieg und eine Niederlage – so lautet die Startbilanz der Piraten in die neue Bayernligasaison. Dem 3:2-Auftaktsieg gegen Peißenberg folgte zwei Tage später eine 2:4-Niederlage bei einem der Topfavoriten in Miesbach. Doch auch dort zeigte Buchloe für einen Aufsteiger eine durchaus couragierte Leistung. Am Ende reichte es trotz 2:0-Führung aber trotzdem nicht zur Überraschung, da die cleveren Miesbacher den Buchloern vor allem in Sachen Powerplay-Effektivität noch ihre Grenzen aufzeigten. Die ausgelassenen Überzahlmöglichkeiten waren somit sicherlich auch ein Ansatzpunkt, den ESV-Coach Christopher Lerchner unter der Woche zur Vorbereitung auf die nächsten beiden anstehenden Aufgaben angesprochen hat. Denn ansonsten konnten die Buchloer mit Leidenschaft und Kampf bereits beweisen, dass sie in der BEL mithalten können.

Hohe Hürde an der Donau

Am Freitag geht es zunächst zu einem alten Bekannten aus den vergangenen beiden Landesligaspielzeiten – den Donau-Devils Ulm/Neu-Ulm. Genau wie die Buchloer durften sich auch die Ulmer als Halbfinalist der Landesliga-Play-offs über den Aufstieg freuen. Die Devils sind mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit gestartet – 1:5 zu Hause gegen Geretsried und 7:8 in Dorfen. Dass aber enorme Qualität im Ulmer Kader steckt, mussten die Piraten schon im vergangenen Jahr erfahren. Die Ulmer waren nämlich das einzige Team, gegen das die Buchloer in der Vorrunde der Landesliga nicht gewinnen konnten. Erst in der Aufstiegsrunde gelang zu Hause der erste Erfolg. Im Rückspiel in Ulm setzte es aber mit 1:7 erneut eine klare Niederlage. So wird es für die Freibeuter also auch am Freitag eine sehr schwere Hürde, Zählbares aus der Donau-Stadt mitzunehmen.

Während in Ulm keine Piraten-Fans erlaubt sind, können die Buchloer am Sonntag im Heimspiel gegen Erding wieder auf die Unterstützung ihrer Anhänger von den Rängen aus zählen. Diese wird auch nötig sein, um gegen ein eingespieltes und routiniertes Bayernligateam gewinnen zu können.

Erfahrene Gladiatoren

Im Kader der Gladiators hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison schließlich kaum etwas verändert. So kann Erding weiter auf solch gefährliche Akteure wie Florian Zimmermann, Marco Babic oder Daniel Krzizok zählen. Allerdings hat der TSV eine eher mühsame Vorbereitung hinter sich.

Da sich die Modernisierungsarbeiten in der Erdinger Eishalle verzögert haben, fanden die Vorbereitungsspiele bis auf eine Ausnahme nur auswärts statt. Auch das Heimrecht bei den ersten beiden Punktspielpartien wurde von den Oberbayern getauscht. Zumindest konnten sie schon eines der beiden bisherigen Auswärtsspiele gewinnen – 5:4 in Geretsried – und sind somit mit drei Punkten derzeitiger Tabellennachbar der Buchloer.