Ostallgäu/Eurishofen

Sozialstiftung unterstützt zum Weihnachtsfest 59 Ostallgäuer

59 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest eine finanzielle Unterstützung von der Sozialstiftung Ostallgäu.

59 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest eine finanzielle Unterstützung von der Sozialstiftung Ostallgäu.

Bild: bz

59 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest eine finanzielle Unterstützung von der Sozialstiftung Ostallgäu.

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Der Fonds besteht seit 130 Jahren im Landkreis und wurde von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen gegründet.
59 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest eine finanzielle Unterstützung von der Sozialstiftung Ostallgäu.
Redaktion Buchloer Zeitung
24.12.2020 | Stand: 12:12 Uhr

„59 hilfsbedürftige Ostallgäuerinnen und Ostallgäuer erhalten zum Weihnachtsfest eine finanzielle Unterstützung von der Sozialstiftung Ostallgäu“, freut sich Landrätin Maria Rita Zinnecker als Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. Auf Vorschlag der Heimatstädte und -gemeinden der Hilfsbedürftigen hat dies der Stiftungsvorstand in der jüngsten Sitzung beschlossen.

Gute Erträge trotz niedriger Holzpreise

Der Stiftungswald der „Josef Benedikt Kaiser’schen Armen- und Krankenstiftung“ wird von der Bayerischen Forstverwaltung betreut und nachhaltig bewirtschaftet. Trotz niedriger Holzpreise konnten auch 2020 Erträge durch Holzverkauf und Waldpflegemaßnahmen erzielt werden. Ein besonderes Highlight stellte eine Waldpflegemaßnahme mit den Schülern des ersten Semesters der Landwirtschaftsschule Kaufbeuren, den Förstern und Waldarbeitern des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie Teilen des Stiftungsvorstands dar. Die Schüler lernten viele Aspekte der Jungwaldpflege kennen. Nebenbei profitierte die Stiftung vom Erlös durch den Brennholzverkauf.

Forstweg wurde ausgebaut

Nach langer Vorbereitung erfolgte in diesem Jahr auch der Ausbau eines Forstwegs auf einer Länge von rund 500 Metern erfolgen. Der Wegebau dient der Waldbewirtschaftung und dem gezielten Waldumbau zu einem stabilen und klimagerechten Mischwald. „Die Baumaßnahme wird vom Freistaat Bayern gefördert und ermöglicht der Stiftung dadurch, ihre Wälder auch in Zukunft schonend, naturnah und nachhaltig bewirtschaften zu können“, sagt Landrätin Zinnecker.

Armut und Krankheit waren zur Zeit der Gründung weit verbreitet

Die Stiftung wurde vor 130 Jahren von Josef Benedikt Kaiser aus Eurishofen (Gemeinde Jengen) gegründet. Zu einer Zeit, als Armut und Krankheit weit verbreitet waren, setzte Kaiser so ein soziales Zeichen. Die Stiftungsverwaltung erfolgte zunächst durch das königliche Bezirksamt Kaufbeuren und später durch den Landkreis Kaufbeuren. Mit der Gebietsreform 1972 trat der Landkreis Ostallgäu als Rechtsnachfolger in die Verwaltung der Stiftung ein. Mit der seit dem 1. Januar 2014 bestehenden Satzung wurde der Wirkungskreis der Stiftung auf den Gesamtlandkreis ausgedehnt. Durch Zustiftungen von Balthasar Kohler aus Jengen und Lorenz Storf aus Waalhaupten erfolgte eine weitere Stärkung des Stiftungszweckes.