Landkreis

Zwei Landkreisteams spielen um den Zugspitztitel

Denklingen (Blau) gegen Jahn LL (1)

Denklingen (Blau) gegen Jahn LL (1)

Bild: Uschi Schuster

Denklingen (Blau) gegen Jahn LL (1)

Bild: Uschi Schuster

Futsal Bei der Endrunde in Peiting sehen über 200 Zuschauer spannende Spiele. Trotzdem geht es ausgesprochen fair zu
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Von mube
30.12.2019 | Stand: 14:42 Uhr

Am Samstag qualifizierten sich bei der Ammersee-Endrunde-West in Peiting die Landkreisteams aus Denklingen und Penzing sowie der TSV Peiting für die Zugspitzmeisterschaft am 5. Januar in Fürstenfeldbruck. Den über 200 Zuschauern wurde dabei überwiegend sehr guter und spannender Hallenfußball geboten.

Hervorzuheben ist die sehr gute Organisation des Turniers durch den TSV Peiting – und dass mehrere Spiele ohne ein einziges Foul zu Ende gingen. Deshalb waren auch keinerlei Verletzungen zu beklagen. Der FC Penzing überraschte mit seinem Weiterkommen dabei in dem Turnier mit einer Mischung aus drei Mannschaften. Der Geheimfavorit aus Denklingen tat sich dagegen im Halbfinale sehr schwer, eine Runde weiter zu kommen.

In der Gruppe A zeichnete es sich schnell ab, wer „Herr im Hause“ ist. Der souveräne Tabellenführer der Kreisliga 2, Denklingen, gewann alle drei Vorrundenspiele problemlos gegen Jahn Landsberg (4:2), Schongau (5:3) und Raisting (2:0).

Der zweite Landkreisvertreter, die FT Jahn, versäumte es dagegen, in den entscheidenden Momenten die Tore zu machen, und schied als Dritter mit letztlich nur zwei Punkten aus. Für das Halbfinale qualifizierte sich deshalb der Bezirksligist aus Raisting, ohne jedoch dabei zu überzeugen. In der Gruppe B ging es wesentlich enger zu. Bei knappen Ergebnissen behauptete sich letztlich der FC Penzing aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem TSV Peiting als Gruppenerster. Etwas enttäuschend verlief der Abend für den TSV Utting. Nach zwei Niederlagen zu Beginn war das Turnier schon gelaufen. Nur gegen Penzing zeigte der TSV, was er drauf hat, und kam wenigstens zum Abschluss noch zu einem 1:1-Remis.

Das erste Halbfinale zwischen Penzing und Raisting war an Spannung kaum noch zu überbieten. Der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Daniel Neuhaus bereitete das 1:0 für Penzing mustergültig vor. Und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich versenkte er sechs Sekunden vor dem Ende einen Freistoß zum 2:1-Sieg ins Raistinger Gehäuse. Damit sicherte er dem FCP den Einzug ins Finale.

Im zweiten Halbfinale gab es die eigentliche Überraschung. Der hochgehandelte Favorit aus Denklingen tat sich gegen die in der Defensive sehr gut stehenden Peitinger schwer und hatte bei mehreren Kontern viel Glück, dass er nicht in Rückstand geraten war. Nach einem schmeichelhaften 0:0-Endstand musste das Sechsmeterschießen entscheiden. Dabei behielt der VfL jedoch die Nerven und erreichte ebenfalls das Finale.

Im Spiel um Platz drei, der erstmalig ebenfalls auch die Qualifikation zur Zugspitzmeisterschaft bedeutete, musste zwischen Peiting und Raisting nach einem 1:1 der regulären Spielzeit ein Sechsmeterschießen die Entscheidung bringen. Und dabei behielt der Gastgeber aus Peiting mit 4:3 die Oberhand. Im bedeutungslosen Finale, beide Mannschaften waren ja schon qualifiziert, zeigte Denklingen – und vor allem Simon Ried – wieder seine Klasse und bezwang den FC Penzing hochverdient mit 3:0.

Ein Wiedersehen für beide Mannschaften gibt es somit am Sonntag, 5. Januar, in Fürstenfeldbruck.