Verkehr

Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis im Allgäu

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor Glatteis im Allgäu herausgegeben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor Glatteis im Allgäu herausgegeben.

Bild: Frank Rumpenhorst, dpa (Symbolbild)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor Glatteis im Allgäu herausgegeben.

Bild: Frank Rumpenhorst, dpa (Symbolbild)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor Glatteis im Allgäu herausgegeben.
07.12.2020 | Stand: 07:12 Uhr

Achtung Autofahrer: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteis am Montagmorgen. Betroffenen sind weiter Teile des Allgäus. Es könne zu erhebilchen Behinderungen im Straßenverkehr kommen, so der DWD. Er riet dazu, auf Autofahrten zu verzichten, sofern es möglich ist.

Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes gilt für

  • Landkreis Ostallgäu
  • Kreis Oberallgäu
  • Stadt Memmingen
  • Stadt Kempten
  • Stadt Kaufbeuren
  • Kreis Unterallgäu

Die Räum- und Streudienste im Allgäu sind aktuell überall im Einsatz.

Das Winterwetter macht auch bei unseren Nachbarn Probleme. Große Neuschneemengen haben in Teilen der Alpen zu erheblichen Verkehrsproblemen und höchster Lawinengefahr geführt. Betroffen war auch der Brenner-Pass zwischen Österreich und Italien. Dort waren Zugverbindungen unterbrochen und auch die Autobahn teilweise gesperrt. In ganz Südtirol gebe es viele Stromausfälle, teilte der Zivilschutz mit. Rund 1400 Feuerwehrleute seien seit Sonntagfrüh im Einsatz.

In Osttirol in Österreich wurde die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen. Es sei mit spontanen Lawinen, "vereinzelt auch extrem großen" zu rechnen, so die Behörden. Generell waren in Österreich viele Bergstraßen nur mit Schneeketten befahrbar oder überhaupt gesperrt, darunter der Plöckenpass oder die Zufahrt ins Lesachtal in Kärnten.

In der Schweiz machte der viele Schnee unter anderem der Matterhorn Gotthard Bahn zu schaffen. Die Bahn meldete am Sonntag auf Twitter eine Streckenunterbrechung zwischen Andermatt und Sedrun. Für Skitouren, Freeriden und Schneeschuhwanderungen abseits gesicherter Pisten seien die Verhältnisse kritisch. In einigen Regionen kam es zu Überschwemmungen durch geschmolzenen Schnee.

Bislang kaum Unfälle

Trotz Schneefalls in einigen Gebieten Bayerns hat es in der Nacht zum Montag nur wenig Glätteunfälle gegeben. Von sechs Rutschunfällen mit Blechschaden berichtete das Polizeipräsidium Schwaben Süd in Kempten am frühen Montagmorgen. Verletzte habe es keine gegeben. Über Nacht habe es geschneit. Für den südlichen Teil Oberbayerns verzeichnete das Polizeipräsidium in Rosenheim keine Unfälle mit Glatteisbezug. Auch im westlichen Teil Frankens kamen die Autofahrer nicht nennenswert ins Rutschen, die dortigen Polizeipräsidien berichteten ebenfalls von einer ruhigen Nacht.

Bilderstrecke

Tirol versinkt im Schnee - Lawine trifft Häuser