Obersee

Barrierefreie Badeanstalt im Faulenbacher Tal

Ortstermin am Obersee (von links): Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Sachverständiger Erwin Wiedermann, die Berater vom VdK Christine Halaby und Reiner Schweiger sowie Bauhofleiter Uwe Fuchs.

Ortstermin am Obersee (von links): Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Sachverständiger Erwin Wiedermann, die Berater vom VdK Christine Halaby und Reiner Schweiger sowie Bauhofleiter Uwe Fuchs.

Bild: Stadt Füssen

Ortstermin am Obersee (von links): Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Sachverständiger Erwin Wiedermann, die Berater vom VdK Christine Halaby und Reiner Schweiger sowie Bauhofleiter Uwe Fuchs.

Bild: Stadt Füssen

Wie das das Obersee-Areal rollstuhlgerecht werden soll. Füssens Bürgermeister Eichstetter tritt aufs Gaspedal
Ortstermin am Obersee (von links): Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Sachverständiger Erwin Wiedermann, die Berater vom VdK Christine Halaby und Reiner Schweiger sowie Bauhofleiter Uwe Fuchs.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
07.11.2020 | Stand: 17:45 Uhr

Die Badeanstalt am Obersee wird behindertengerecht ausgebaut. Bei einem Ortstermin ließ sich Bürgermeister Maximilian Eichstetter kürzlich von Christine Halaby und Reiner Schweiger, beide Berater für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum beim Sozialverband VdK, erklären, wie das umgesetzt werden kann. Drei Dinge müssen angegangen werden: Der Weg vom Eingang zur Liegewiese soll rollstuhlgerecht ausgebaut, ein Behinderten-WC eingebaut und ein barrierefreier Badezugang geschaffen werden. Die Arbeiten werden im Zuge der Sanierung des Oberseebades ( wir berichteten mehrfach ) vollzogen. Eichstetter freut sich, dass es nun losgeht, da vor allem Füssener Familien von der Modernisierung der Badeanstalt profitieren.

Weg wird verlegt

Das Hauptproblem beim Weg vom Eingang der Badeanstalt zur Liegewiese: Er ist für Rollstuhlfahrer zu steil. Deshalb wird die Wegstrecke bis zum Anfang der Liegewiese durch einen Bogen verlängert, die Treppen abgebaut und der Weg bis zum Wasser erweitert. Damit die Rollstuhlfahrer nicht den kompletten Weg auf einmal bewältigen müssen, wird nach sechs Metern ein Podest mit einer Länge von 1,5 Meter eingebaut. Um Rollstuhlfahrern nicht nur das Erreichen der Liegewiese zu ermöglichen, sondern auch das Schwimmen, wird zudem ein barrierefreier Badezugang geschaffen. „Die Sanierung an sich wird durch den behindertengerechten Ausbau nicht teurer“, sagt Eichstetter. „Indem wir das Bad jetzt gleich behindertengerecht gestalten, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe.“ Für die Sanierung hat der Stadtrat 500 000 Euro bereitgestellt. Die Arbeiten sollen Mitte November ausgeschrieben werden, die Fertigstellung ist für Frühjahr geplant. Eichstetter tritt aufs Gaspedal: „Alles, was wir dieses Jahr machen können, machen wir auch dieses Jahr!“