Mobilität

Carsharing jetzt auch in Füssen

Carsharing

Bei der Übergabe des Autos (von links): Hauptamtsleiter Peter Hartl, Theresa Neumann (Marketing Stadt Füssen), Tina Krieger (Vertriebsinnendienst Mikar) und Manfred Schweinberg (städtische Verkehrsbehörde).

Bild: Stadt Füssen

Bei der Übergabe des Autos (von links): Hauptamtsleiter Peter Hartl, Theresa Neumann (Marketing Stadt Füssen), Tina Krieger (Vertriebsinnendienst Mikar) und Manfred Schweinberg (städtische Verkehrsbehörde).

Bild: Stadt Füssen

Ab sofort kann ein Neunsitzer genutzt werden. Welche App dafür notwendig ist und auf welches Modell die Stadt Füssen dabei setzt.
24.07.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Nun hält Carsharing auch Einzug in Füssen – die Stadt setzt dabei auf ein Modell der Firma Mikar. Ab sofort steht den Bürgern der Stadt Füssen mit dem Opel Movano eine jederzeit verfügbare und kostengünstige Mobilitätslösung zur Verfügung, teilt die Kommune mit. Den Neunsitzer kann jeder nutzen, der eine gültige Fahrerlaubnis besitzt und der sich bei Mikar als Fahrer registrieren lässt.

Fester Standort am Parkplatz der Kemptener Straße

Die Buchung des Fahrzeugs erfolgt mit ein paar Klicks auf dem Smartphone. Der Neunsitzer hat seinen festen Standort am Parkplatz Innere Kemptener Straße, hier wird es nach Beendigung der Fahrt auch wieder betankt abgestellt.

Die Kosten für die Nutzer sind leicht zu überschauen: Grundgebühren gibt es nicht, jede Stunde kostet 4,90 Euro, ein ganzer Tag 44,90 Euro. Pro Buchung sind 300 Kilometer frei, jeder weitere Kilometer kostet 11 Cent. Dazu kommen noch die Sprit-Kosten, denn das Fahrzeug ist wieder vollgetankt abzustellen. Es kann auch mehrere Tage ausgeliehen werden, beispielsweise für einen Wochenend-Ausflug oder für eine Urlaubswoche. Für all das benötigt man die Mikar-App. Im damit geöffneten Fahrzeug (schlüsselfreie Öffnung) liegen Schlüssel und Papiere bereit.

Carsharing-Modell des Anbieters ist auf Bedürfnisse der Kommunen zugeschnitten

Das Carsharing-Modell der Firma Mikar ist auf die Bedürfnisse von Kommunen zugeschnitten, die damit ihr Mobilitätsangebot vor Ort ohne eigenes unternehmerisches und finanzielles Risiko ausbauen können. Die Fahrzeuge sind durch das Konzept der Drittmittelfinanzierung für den kalkulierten Nutzungszeitraum von vier Jahren komplett finanziert. Alle Services rund ums Fahrzeug übernimmt die Firma. Bürgermeister Maximilian Eichstetter bedankte sich bei den Sponsoren, ohne die die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre.