Musikkapelle Eisenberg

Ein Klang- und Naturerlebnis in der Ruine Hohenfreyberg

Nicht nur ein Klangerlebnis bot die Musikkapelle Eisenberg bei ihrem Auftritt in der Ruine Hohenfreyberg. Den Besuchern bot sich auch ein Naturerlebnis.

Nicht nur ein Klangerlebnis bot die Musikkapelle Eisenberg bei ihrem Auftritt in der Ruine Hohenfreyberg. Den Besuchern bot sich auch ein Naturerlebnis.

Bild: Albert Guggemos

Nicht nur ein Klangerlebnis bot die Musikkapelle Eisenberg bei ihrem Auftritt in der Ruine Hohenfreyberg. Den Besuchern bot sich auch ein Naturerlebnis.

Bild: Albert Guggemos

Besucher waren vom Auftritt der Musikkapelle Eisenberg in der Burgruine Hohenfreyberg begeistert.
Nicht nur ein Klangerlebnis bot die Musikkapelle Eisenberg bei ihrem Auftritt in der Ruine Hohenfreyberg. Den Besuchern bot sich auch ein Naturerlebnis.
Von Albert Guggemos
08.09.2020 | Stand: 10:27 Uhr

Ein einmalig schöner und warmer Spätsommerabend war der Musikkapelle Eisenberg bei ihrem ersten Konzert nach der Zwangspause in der Burgruine Hohenfreyberg beschieden. Das warme Wetter hatte Einheimische wie Gäste gleichermaßen bewogen, die Mühen des Aufstiegs auf sich zu nehmen. Sie wurden nicht nur von den Klängen der Musiker, sondern auch von der großartigen Kulisse und der Sicht auf die Allgäuer Berge und den Königswinkel belohnt. Die Abendsonne ließ nicht nur den weiträumigen „Konzertsaal“ der Vorburg, sondern auch das großartige Mauerwerk golden erstrahlen. Mehrere Besucher bestiegen, während die Musiker aufspielten, die Aussichtsplattform, verfolgten von ganz oben die Klänge und konnten dabei ein Alpenglühen und einen grandios schönen Sonnenuntergang erleben.

Dirigent Markus Brenner eröffnete den Musikreigen mit dem sinfonischen Eröffnungsstück „A little Opening“ und verlangte dabei von Anfang an volle Konzentration seiner Musikanten. Danach begrüßte er die Besucher mit herzlichen Worten. Er freue sich, im Freien in diesen geschichtsträchtigen Räumen spielen zu dürfen, und er sei gespannt auf die Akustik im Vorhof der Kernburg. Wegen Urlaub, Ferien und Schichtbetrieb sei die Kapelle leider unterbesetzt – doch davon spürte das Publikum nichts.

Märsche und Hits aus den 1980er Jahren

Mit beliebten Hits aus den 80er Jahren überzeugten die Musiker ebenso wie mit Märschen und der Polka von Kurt Gäble „Mir Musikante“. Bei der anspruchsvollen „Berger-Polka“ waren Trompeten und Hörner, aber auch das ganze Ensemble stark gefordert, was bestens gemeistert und mit großem Applaus belohnt wurde. Mit seiner Lieblingspolka „Unter der Dorflinde“, wie Markus Brenner schmunzelnd verraten hatte, und dem Marsch „Mein Heimatland“ endeten die 70-minütigen Darbietungen mit mächtigem Applaus.

Die Besucher waren nach dem Corona-Zwangsentzug glücklich darüber, endlich wieder Livemusik erleben zu dürfen. Nun hatte sich auch die Sonne verabschiedet und die Zuhörer machten sich ob dem Erlebten glücklich und zufrieden auf den Heimweg.