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Füssen

Forggensee-Kraftwerk verstaatlichen? Der Staat macht's nicht automatisch besser

Die Pläne von Grünen Fraktionschef Ludwig Hartmann, Wasserkraftwerke wie das am Forggensee zu verstaatlichen, sind nur ein Reflex, meint Benedikt Siegert, stellvertretender Leiter unserer Redaktion in Füssen.

Die Pläne von Grünen Fraktionschef Ludwig Hartmann, Wasserkraftwerke wie das am Forggensee zu verstaatlichen, sind nur ein Reflex, meint Benedikt Siegert, stellvertretender Leiter unserer Redaktion in Füssen.

Bild: Ralf Lienert

Die Pläne von Grünen Fraktionschef Ludwig Hartmann, Wasserkraftwerke wie das am Forggensee zu verstaatlichen, sind nur ein Reflex, meint Benedikt Siegert, stellvertretender Leiter unserer Redaktion in Füssen.

Bild: Ralf Lienert

Die Pläne von Grünen Fraktionschef Ludwig Hartmann, Wasserkraftwerke wie das am Forggensee zu verstaatlichen, sind nur ein Reflex, meint unser Autor.
22.06.2023 | Stand: 10:18 Uhr

Der Staat sei der bessere Unternehmer – diesem Irrglauben sind schon viele Politiker erlegen. Wenn Grünen-Chef Hartmann jetzt eine bessere Umweltverträglichkeit der Wasserkraft fordert, ist das Anliegen im Grundsatz zwar richtig. Die Verstaatlichung aller Wasserkraftwerke ist dafür aber der falsche Weg. Denn schon jetzt hat Bayern über die Vergabe von Konzessionen und Genehmigungsverfahren genügend Hebel in der Hand, um für eine verträglichere Nutzung der Wasserkraft zu sorgen. Nur: Der Staat muss seine Instrumente auch nutzen.