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Stellenabbau bei PMG

Gewerkschaft wirft Füssener PMG-Chefs Versagen vor

Rund 100 Stellen sollen beim Füssener Automobilzulieferer PMG in den kommenden Jahren abgebaut werden. Die Gewerkschaft wirft der Unternehmensführung jetzt Missmanagement vor.

Rund 100 Stellen sollen beim Füssener Automobilzulieferer PMG in den kommenden Jahren abgebaut werden. Die Gewerkschaft wirft der Unternehmensführung jetzt Missmanagement vor.

Bild: Benedikt Siegert

Rund 100 Stellen sollen beim Füssener Automobilzulieferer PMG in den kommenden Jahren abgebaut werden. Die Gewerkschaft wirft der Unternehmensführung jetzt Missmanagement vor.

Bild: Benedikt Siegert

Die IG Metall beklagt, dass Beschäftigte der Füssener Firma jetzt für Fehler des Managements bezahlen sollen. Was das Unternehmen darauf sagt.
Rund 100 Stellen sollen beim Füssener Automobilzulieferer PMG in den kommenden Jahren abgebaut werden. Die Gewerkschaft wirft der Unternehmensführung jetzt Missmanagement vor.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
08.11.2020 | Stand: 16:22 Uhr

Die IG Metall Allgäu kritisiert, dass Versäumnisse der Führungsetage von PMG in Füssen jetzt auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Die Geschäftsführung von PMG hat den bestehenden Werktarifvertrag (Anerkennungstarifvertrag) mit der IG Metall laut Mitteilung der Gewerkschaft zum Ende Januar 2021 gekündigt. Die Beschäftigten haben zwar einen Bestandsschutz, profitieren aber nicht von zukünftigen Tarifabschlüssen in der Metall- und Elektroindustrie. „Gerade in einer Zeit, in der die Tarifabschlüsse Beschäftigungssicherung und Zukunftsgestaltung in den Vordergrund stellen, ist das ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten“, sagt Dietmar Jansen, Geschäftsführer der IG Metall Allgäu.

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