Am Vogelherd

Hopferauer Bebauungsplan hängt weiter in der Warteschleife

Noch gedulden müssen sich Bauwillige Am Vogelherd in Hopferau. Gemeinde und Landratsamt diskutieren seit zwei Jahren pber das geplante Gewerbe- und Mischgebiet an einem eiszeitlichen Drumlin.

Noch gedulden müssen sich Bauwillige Am Vogelherd in Hopferau. Gemeinde und Landratsamt diskutieren seit zwei Jahren pber das geplante Gewerbe- und Mischgebiet an einem eiszeitlichen Drumlin.

Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Noch gedulden müssen sich Bauwillige Am Vogelherd in Hopferau. Gemeinde und Landratsamt diskutieren seit zwei Jahren pber das geplante Gewerbe- und Mischgebiet an einem eiszeitlichen Drumlin.

Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Ob der Bereich eines eiszeitlichen Drumlins der richtige Standort für ein Gewerbe- und Mischgebiet ist, ist zwischen Gemeinde und Landratsamt weiter umstritten.
23.11.2021 | Stand: 17:20 Uhr

Zum Bebauungsplan „Am Vogelherd“ in Hopferau ist eine weitere Unterredung mit dem Landratsamt angesetzt, wie Bürgermeister Rudi Achatz den Gemeinderat informierte. Wie berichtet, moniert die Kreisbehörde beim seit zwei Jahren geplanten Gewerbe- und Mischgebiet einen Eingriff ins Landschaftsbild. Knackpunkt ist der geologische Standort beziehungsweise das „Anschneiden“ des dort befindlichen Drumlins.

Alles vom Gletscher überformt

Dazu meinte Achatz, nach Aussagen eines Geologen dürfe man – überspitzt ausgedrückt – nirgendwo im Allgäu etwas bauen, weil der gesamte Bereich bis nach Kempten unter anderem vom Lechgletscher überformt und gestaltet wurde und heutzutage das Landschaftsbild mit einer Abfolge elliptisch gestreckten Erhebungen um die zehn Meter geprägt sei. Selbst die von höherer Stelle ins Spiel gebrachte besondere Form dieses einen Drumlins, die einem Rundhöcker mit sanftem Anstieg an der Vorder- und eher abruptem Abfall an der Rückseite vergleichbar ist, dürfte in der Region kein Einzelfall sein. Man müsse abwarten, wann die geplanten Bauvorhaben realisiert werden können.