Mehr Corona-Infektionen im Ostallgäu

Neue Corona-Regeln im Ostallgäu: Das gilt ab Samstag

Neue Corona-Regeln im Ostallgäu: Das betrifft auch die Uferstraße im Füssener Stadtteil Hopfen.

Neue Corona-Regeln im Ostallgäu: Das betrifft auch die Uferstraße im Füssener Stadtteil Hopfen.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Neue Corona-Regeln im Ostallgäu: Das betrifft auch die Uferstraße im Füssener Stadtteil Hopfen.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Der Landkreis Ostallgäu hat den Frühwarnwert überschritten. Daher gelten ab Samstag neue Regeln – vor allem in Füssen und Schwangau.
16.10.2020 | Stand: 15:55 Uhr

Nun hat er auch der Landkreis Ostallgäu den Frühwarnwert von 35 Corona-Infektionen auf 100.000 Menschen überschritten. Daher gelten von Samstag, 17. Oktober, bis einschließlich Freitag, 23. Oktober 2020, neue Corona-Regeln. Was nun gilt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Neue Corona-Regeln im Ostallgäu: Maskenpflicht und Alkoholverbot

  • Die Teilnehmerzahl bei privaten Veranstaltungen (insbesondere Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder ähnlichem) sowie privaten Treffen wird auf zehn Personen oder zwei Hausstände limitiert.
  • Neben einer Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden, Betrieben und Freizeiteinrichtungen gilt auch für Schüler von weiterführenden Schulen eine Maskenpflicht im Unterricht. Auf den stark frequentieren Plätzen gelten ebenfalls Maskenpflicht und ein Alkoholverbot im Freien von 23 Uhr bis 6 Uhr.
  • Auf diesen Plätzen im Ostallgäu gilt die Maskenpflicht:
    • Füssen
      • Altstadt innerhalb und einschließlich der
      • Luitpoldstraße, Ritterstraße, Lechhalde, Spitalgasse, Klosterstraße und B16
    • Füssen Ortsteil Hopfen am See - Uferstraße innerorts
    • Schwangau
      • Alpseestraße innerorts
      • Neuschwansteinstraße
      • Parkstraße, Schwangauerstraße und Colomannstraße im Bereich der Parkplätze zu den Königsschlössern

Auf all diesen Plätzen ist außerdem der Konsum von Alkohol zwischen 23 und 6 Uhr verboten.

Landrätin Zinnecker: „Verzicht, Vorsorge und Verantwortung“

Landrätin Maria Rita Zinnecker appelliert eindringlich an die Bürger: „Wir sind durch die Ereignisse im Frühjahr gewarnt und sollten daraus lernen. Wenn wir uns jetzt an die Regeln halten, können wir das Infektionsgeschehen gemeinsam eindämmen. Was ein Lockdown bedeutet, das haben wir am eigenen Leib erlebt. Lassen wir es nicht mehr dazu kommen, wir alle haben es durch unser Verhalten selbst in der Hand. Verzicht, Vorsorge und Verantwortung sollten unser Handeln in diesen Tagen leiten.“

Info: Die Corona-Hotline des Landratsamtes ist am Samstag von 9 bis 15 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr besetzt.