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Interview

Ostallgäuer Historiker: Das machte Prinzregent Luitpold so populär

Prinzregent Luitpold hoch zu Ross. Der Prinzregent zeigte im Königreich eine erstaunliche Präsenz.

Prinzregent Luitpold hoch zu Ross. Der Prinzregent zeigte im Königreich eine erstaunliche Präsenz.

Bild: Wittelsbacher Ausgleichsfonds

Prinzregent Luitpold hoch zu Ross. Der Prinzregent zeigte im Königreich eine erstaunliche Präsenz.

Bild: Wittelsbacher Ausgleichsfonds

Prinzregent Luitpold wäre heuer 200 Jahre geworden. Der Historiker Stefan März schildert, wie es ihm gelang, die Füssener von Umsturzplänen abzuhalten.
30.08.2021 | Stand: 19:17 Uhr

„Es war eine liebe Zeit, die gute alte Zeit vor Anno 14.“ Mit diesem Vorspann beginnt jede Folge des „Königlich Bayerischen Amtsgerichts“ – unterlegt von einer Polka-Melodie. Über den Fernsehschirm flimmern Bilder von schnauzbärtigen Männern in Tracht, rollenden Bierfässern und sittsamen Madln, wie der Sprecher betont. Die Fernsehserie von Georg Lohmeier gehört fast zum bayerischen Kulturgut. Porträtiert sie doch in ihren 53 Teilen eine der glücklicheren Episoden der jüngeren bayerischen Geschichte: die Prinzregentenzeit. Eine Epoche, die selbst unter Historikern als eine Zeitspanne bemerkenswerter Prosperität und gesellschaftlicher Aufbrüche gilt. Ihren Namen verdankt sie Prinzregent Luitpold, der Bayern von 1886 bis 1912 regierte und heuer 200 Jahre alt geworden wäre. Auch im damaligen Oberdorf wurde er verehrt, weshalb die Buchel offiziell Luitpoldhöhe heißt.

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