Eishockey

Personell dezimierter ERC Lechbruck erwartet Spitzenteam

ERC 2

Auf die ersatzgeschwächten Flößer (weiße Trikots) wartet ein dicker Brocken: Aufstiegsaspirant Germering ist im Lechpark zu Gast.

Bild: Michael Straub

Auf die ersatzgeschwächten Flößer (weiße Trikots) wartet ein dicker Brocken: Aufstiegsaspirant Germering ist im Lechpark zu Gast.

Bild: Michael Straub

Ohne neun Stammspieler tritt der ERC Lechbruck am Donnerstag gegen die Wanderers Germering an. Vorsitzender Sitter erwartet „brutal schwere“ Aufgabe.
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Von Redaktion Allgäuer Zeitung
05.01.2022 | Stand: 18:00 Uhr

Der ERC Lechbruck empfängt am Donnerstag um 17 Uhr im Lechparkstadion das Spitzenteam der Wanderers Germering. Die Oberbayern haben sich bereits für die Aufstiegsrunde qualifiziert und der ERC steht weiterhin auf dem vierten Platz. Die Lecher gehen stark dezimiert in dieses Spiel: Neun Stammspieler werden aus unterschiedlichen Gründen nicht mit von der Partie sein. Dafür wird Neuzugang David Hornak sein Debüt im ERC-Trikot geben.

Kurze Schwächephase

Die Wanderers Germering wurden bisher ihrer Favoritenrolle gerecht und sie gehören zu den fünf, sechs Mannschaften der Eishockey-Landesliga, die sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bayernliga machen dürfen. Bis vor wenigen Wochen lief es bei den Münchner Vorstädtern wie geschmiert, souverän wurde die Tabelle angeführt. Dann kam es zu internen Unstimmigkeiten mit Trainer Schedlbauer, der seitdem von Spielertrainer Daniel Menge ersetzt wird. Nach zwei überraschenden Niederlagen gegen den EV Bad Wörishofen scheint sich der EVG wieder gefangen zu haben. Zuletzt verlor man zwar beim 8:7-Auswärtssieg nach Verlängerung in Pfronten einen Punkt, sorgte aber anschließend beim 13:3 gegen die SG Schliersee/Miesbach wieder für deutliche Verhältnisse.

Verletzte und gesperrte Spieler

Die Flößer müssen gegen Germering auf neun Stammspieler verzichten, denn zu den Verletzten kommen nun noch drei Spielsperren hinzu. Positiv ist, dass Neuzugang David Hornak erstmalig für den ERC auflaufen wird. Vorsitzender Manfred Sitter gibt die Marschroute wie folgt vor: „Man braucht kein Hellseher zu sein, um einzuschätzen, dass die Aufgabe am Donnerstag unter den aktuellen Voraussetzungen brutal schwer werden wird. Bis vor kurzem lief alles prima, da ist es einfach auf Wolke sieben zu schweben. Momentan sind die Vorzeichen etwas anders und wir müssen nun zeigen, dass wir auch in einer schwierigen Situation den Kopf oben behalten können.“ Sitter baut auf die kommenden Wochen: „Nach diesem Spiel werden nach und nach die verletzten und gesperrten Spieler wieder zurückkehren und ich bin mir sicher, dass wir bald wieder zu alter Leistungsstärke zurückkehren. Wir stehen nach wie vor super da und die Saison ist noch lang, dass dürfen wir nicht vergessen. Ich hoffe, dass unsere Anhänger die Situation richtig einschätzen und uns vor allem jetzt, wie bisher auch, zahlreich unterstützen und hinter unserer Mannschaft stehen.“