Droht doch kein Aus?

Ponyranch in Füssen noch einmal Thema im Bauausschuss

Ponyranch von Sandra Ringmann in Weißensee

Was bedeutet der Verfahrensfehler für die Ponyranch in Füssen?

Bild: Benedikt Siegert (Archivfoto)

Was bedeutet der Verfahrensfehler für die Ponyranch in Füssen?

Bild: Benedikt Siegert (Archivfoto)

Ein eingereichter und befürworteter Antrag hätte das Aus für die Ponyranch bedeuten können. Nun kommt das Thema wieder auf den Tisch - wegen eines Formfehlers.
14.09.2021 | Stand: 12:30 Uhr

Der Geschäftsordnungsantrag von Vize-Bürgermeister Christina Schneider (Füssen-Land), der im Bauausschuss befürwortet wurde und der letztlich das Aus für die Ponyranch in Weißensee bedeutet hätte, war unzulässig.

Bürgermeister von Füssen stellt auch Verfahrensfehler fest

Nach einer Überprüfung, die Dr. Anni Derday und Jürgen Doser (beide FWF) beantragt hatten, stellte auch Rathaus-Chef Maximilian Eichstetter jetzt einen Verfahrensfehler fest.

Alle Fragen sind damit wieder offen

Das bedeutet: Die Frage, ob die Schwarzbauten auf der Ponyranch durch den Bebauungsplan Brand-Mühlbach im Nachhinein legalisiert werden können, ist wieder offen. Laut Eichstetter wird der Füssener Bauausschuss Anfang Oktober über den Bebauungsplan beraten. Sein Stellvertreter Schneider kündigte indes an, erneut die Einstellung der Planung beantragen zu wollen. Diesmal aber frist- und formgerecht.