Füssen

Protest-Aktion von Fridays for Future wird zum Reinfall

Nur zehn Teilnehmer machten beim Fridays for Future Protest in Füssen mit. Aus der geplanten Menschenkette wurde nichts.

Nur zehn Teilnehmer machten beim Fridays for Future Protest in Füssen mit. Aus der geplanten Menschenkette wurde nichts.

Bild: Alexander Berndt

Nur zehn Teilnehmer machten beim Fridays for Future Protest in Füssen mit. Aus der geplanten Menschenkette wurde nichts.

Bild: Alexander Berndt

Lediglich zehn Teilnehmer haben sich am Protest von Fridays for Future in der Füssener Altstadt beteiligt. Die geplante Menschenkette wurde abgesagt.
07.06.2021 | Stand: 18:25 Uhr

Michelle Derbach war dann doch „ein bisschen enttäuscht“, dass sich ihrem Aufruf, für den Klimaschutz zu demonstrieren, so wenige Menschen anschlossen. Anlass dafür war der weltweite Tag der Umwelt gewesen. Doch mangels Teilnehmern musste die Initiatorin von Fridays for Future ihre eigentlich geplante Menschenkette in Füssen absagen.

Fridays for Future in Füssen: Nur zehn Teilnehmer machen bei der Demo mit

Am Ende marschierte die 17-jährige Derbach mit zehn Mitstreitern dann lediglich durch die Fußgängerzone. Vom Füssener Rathaus ging es durch die Reichenstraße und wieder zurück. Dort endete die Kundgebung nach etwa einer halben Stunde knapp 60 Minuten früher als ursprünglich geplant. Die Demonstranten forderten zuvor unter anderem, dass Füssen bis spätestens 2035 klimaneutral werden soll.

Die Aktivisten forderen eine klimaneutrale Stadt Füssen bis spätestens 2035

Eigentlich hatte Derbach vorgehabt, am Samstagmittag vor dem Rathaus eine möglichst lange Menschenkette bis weit in die Füssener Haupteinkaufsstraße zu bilden. Dafür hatte sie vorab auch eine Erlaubnis von der Polizei eingeholt. (Lesen Sie auch: Wie gut funktioniert Klimaschutz im Allgäu?)

Initiatorin Michelle Derbach bleibt kämpferisch

Die Menschenkette hätte sich dann langsam in Richtung Innenstadt bewegen sollen. Damit wollten Michelle Derbach und ihre Mitstreiter, zu denen auch Derbachs Vater Frank gehörte, deutlich machen, dass „es eigentlich schon zu spät ist“, alle Ziele zur Rettung des Weltklimas zu erreichen. Deshalb hatte man ganz bewusst die Uhrzeit von 12.12 Uhr für den Beginn der Demo gewählt. Mit den Worten „Klimaschutz ist Menschenschutz, Klimaschutz ist Zukunft“ unterstrich die Schülerin nichtsdestotrotz die Hauptforderung der Demonstranten nach“Klimaneutralität bis 2035“ für die Region.

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