Wohnungsmarkt

Gemeinderat Halblech lehnt Bauvoranfrage für Tiny Häuser ab

Tiny House

Tiny Häuser werden seit einiger Zeit immer mehr diskutiert. Nun wollte ein Antragsteller auch welche in Halblech aufstellen.

Bild: Nicolas Armer/dpa (Symbolfoto)

Tiny Häuser werden seit einiger Zeit immer mehr diskutiert. Nun wollte ein Antragsteller auch welche in Halblech aufstellen.

Bild: Nicolas Armer/dpa (Symbolfoto)

Ein Antragsteller wollte mehrere Minihäuser aufstellen, damit Interessierte Probewohnen und die Häuser angucken können. Daraus wird nichts. Das sind die Gründe.
16.05.2021 | Stand: 18:20 Uhr

Der Gemeinderat Halblech hat sich mit Tiny Houses beschäftigt. Ein Antragsteller will solche Minihäuser auf einem Grundstück an der B 17 aufstellen, um diese Interessierten zu präsentieren, beziehungsweise damit dort probegewohnt werden kann. Das Ausstellungsgebäude soll zeitlich begrenzt für zwei bis fünf Jahre stehen.

Halblech: Gemeinderat diskutierte über Vor- und Nachteile von Tiny Häusern

Das Grundstück liegt im Bebauungsplan Buching-Nord. Hier müsste nicht nur ein Bauantrag mit Antrag auf Befreiungen gestellt werden, sondern der Bebauungsplan müsste geändert werden. Im Bauausschuss und dem Gemeinderat wurde eingehend diskutiert.

Positiv wurde die zeitliche Begrenzung gesehen. Argumente, die dagegen sprachen, waren: Sprungbrett für Zweitwohnungen, keine erstrebenswerte Bauweise, keine vergleichbaren Objekte bekannt.

Der Gemeinderat lehnte bei einer Gegenstimme die Bauvoranfrage ab.

Lesen Sie auch: In Marktoberdorf entsteht viel neuer Wohnraum

Lesen Sie auch
##alternative##
Hawangen/Memmingerberg

Straße: Baubeginn für neue Ortsverbindung bereits 2022 möglich