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Höchstes Autobahndreieck Deutschlands liegt im Allgäu

Rekord

Das höchste Autobahndreieck Deutschlands liegt im Allgäu

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    Die A7 und die A980 bilden im Allgäu den höchstgelegenen Autobahn-Knotenpunkt in ganz Deutschland.
    Die A7 und die A980 bilden im Allgäu den höchstgelegenen Autobahn-Knotenpunkt in ganz Deutschland. Foto: Ralf Lienert

    Bis auf etwa 710 Meter steigt die A980 (Südumfahrung Kempten) an und bildet gemeinsam mit der A7 (Flensburg – Hannover –Kassel – Füssen) somit das höchstgelegene Autobahndreieck Deutschlands. Aus der Vogelperspektive sieht es aus wie ein halbes Glücks-Kleeblatt.

    Autobahndreieck Allgäu - das höchste Autobahndreieck Deutschlands

    Gemeint ist das Autobahndreieck Allgäu (kurz: AD Allgäu oder Dreieck Allgäu). Es liegt auf dem Gemeindegebiet von Sulzberg im Oberallgäu. Umliegende Gemeinden sind Durach im Nordwesten, Waltenhofen im Westen (dorthin führt die A980), Kempten Bodelsberg im Osten und Bezigau im Nordosten. Östlich des Dreiecks erstreckt sich außerdem der Kempter Wald.

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    Die Entfernungen zu den Städten des Allgäus sind folgende: etwa 50 Kilometer westlich nach Lindau am Bodensee, etwa 35 Kilometer nördlich nach Memmingen, etwa 30 Kilometer gen Südosten nach Füssen. Die beiden letzteren Städte sind vom Autobahnkreuz über die A7 direkt zur erreichen.

    Autobahndreieck sollte eigentlich Autobahnkreuz Allgäu werden

    Ursprünglich sollte an der Stelle des höchsten Autobahndreiecks ein ganzes Autobahnkreuz entstehen - also ein ganzes Kleeblatt anstatt eines halben. Die A98 von Weil am Rhein (Hochrheinautobahn) sollte über Friedrichshafen (Bodenseeautobahn) und Garmisch-Partenkirchen (Voralpenautobahn) bis zur A8 bei Irschenberg (südlich von München) verlängert werden und so auch durchs Allgäu führen.

    Lediglich die A980 wurde gebaut - und ist nur gut 5 Kilometer lang

    Die Planungen wurden aber größtenteils aufgegeben. Lediglich die A980 wurde als einziges Teilstück der Voralpenautobahn in besagtem Bereich gebaut. Sie führt vom Autobahndreieck Allgäu vorbei an Durach zur Anschlussstelle Waltenhofen, wo sie in die Bundesstraße 12 mündet und ist mit ihren 5,1 Kilometern nicht sehr lang.

    Wegen dieser ursprünglichen Planungen wurde das heutige Autobahndreieck in Vorankündigungen noch als Autobahnkreuz bezeichnet. Die Fahrbahnen, die das Kleeblatt vervollständigen würden, gibt es sogar in beiden Richtungen. Sie werden aber nur in Süd-Nord-Richtung auch für den Verkehr genutzt. In die entgegengesetzte Richtung dienen sie indes als Lagerplatz der Autobahnmeisterei.

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