Oberstaufen

Das 950.000-Euro-Projekt des TSV Oberstaufen ist am Ziel

Jetzt kann der Ball rollen: Reinhard Strehlke, der Vorsitzende des TSV Oberstaufen (links) und Fußball-Abteilungsleiterin Susanne Reichart auf dem neuen Kunstrasenplatz in Kalzhofen.

Jetzt kann der Ball rollen: Reinhard Strehlke, der Vorsitzende des TSV Oberstaufen (links) und Fußball-Abteilungsleiterin Susanne Reichart auf dem neuen Kunstrasenplatz in Kalzhofen.

Bild: Günter Jansen

Jetzt kann der Ball rollen: Reinhard Strehlke, der Vorsitzende des TSV Oberstaufen (links) und Fußball-Abteilungsleiterin Susanne Reichart auf dem neuen Kunstrasenplatz in Kalzhofen.

Bild: Günter Jansen

Der neue Kunstrasenplatz ist das dominierende Thema auf der Jahresversammlung des TSV Oberstaufen. Was sich im Vergleich zum alten Spielfeld verändert.
24.11.2022 | Stand: 17:45 Uhr

Das lange Warten hat sich für die Fußballer des TSV Oberstaufen gelohnt. Vor wenigen Tagen wurden die letzten Feinarbeiten auf dem neuen Kunstrasenplatz abgeschlossen, mit der Installation der Flutlichtanlage steht dem Spiel- und Trainingsbetrieb im kommenden Frühjahr nun nichts mehr im Wege.

Ursprünglich war die Fertigstellung für Mitte Oktober anvisiert, aber unter anderem die Lieferengpässe bei der Flutlichtanlage und Verzögerungen bei den Förderbescheiden hatten das Projekt etwas in die Länge gezogen. Dessen ungeachtet war dem TSV-Vorsitzenden Reinhard Strehlke die Erleichterung anzusehen, als er auf der Jahresversammlung des TSV Oberstaufen am vergangenen Freitag den Abschluss des Großprojektes verkündet hatte. „Es ist einfach schön zu sehen: Wenn alle anpacken und bei solch einem riesigen Projekt zusammen helfen, dann ist alles möglich“, sagte Strehlke.

Fußballer des TSV Oberstaufen helfen beim Abbau mit

Ein besonderes Lob sprach der TSV-Vorsitzende den Fußballern um Abteilungsleiterin Susanne Reichart aus. Diese hatten nicht nur seit Monaten bei Privatpersonen, Firmen und Vereinen für Rasenpatenschaften geworben, sondern auch bei mehreren Arbeitseinsätzen beim Abbau des alten Platzes angepackt. Dadurch habe der TSV Oberstaufen den erforderlichen Eigenanteil von zehn Prozent schultern können.

Ohne die Unterstützung von Marktgemeinde und Schulverband – auch das betonte Strehlke – wäre das Kunstrasenprojekt undenkbar gewesen. Die Gesamtkosten dürften sich auf über 950.000 Euro belaufen. „Möglicherweise haben wir den optimalen Zeitpunkt für den Neubau erwischt. Gut möglich, dass die finanzielle Ausgangslage in den nächsten Jahren deutlich schwieriger gewesen wäre“, sagte Bürgermeister Martin Beckel, der erstmals in seiner achtjährigen Amtszeit bei der Jahresversammlung des TSV zu Gast war.

Diese Maße hat das neue Spielfeld in Oberstaufen

Neben dem neuen, feinfaserigen Belag umgibt künftig ein Zaun den Kunstrasenplatz, der an den Pausenhof der Grundschule angrenzt. Erneuert wurden auch die Fangnetze. Das neue Spielfeld (Breite 52 Meter, Länge 90 Meter) ist im Vergleich zu seinem im Jahr 1999 fertiggestellten „Vorgänger“ wesentlich schmaler. Das liegt an den großzügigen Sicherheitszonen, die mehrere Meter Raum zwischen den Seitenlinien und dem Zaun lassen.

Außerdem gab Strehlke auf der Jahresversammlung bekannt, dass die Mitgliederzahl des TSV Oberstaufen (605) leicht zurückgegangen sei. Zuwachs gebe es allerdings bei den Abteilungen Leichtathletik, Handball und Gymnastik. Außerdem, ergänzte Strehlke, könnte es bald nach jahrelanger Pause wieder eine Volleyball-Abteilung beim TSV geben.

Parken am Schulsportplatz kostet künftig

Von den neuen Parkregelungen an der Schule – von Ende Dezember bis Ende März ist das Parken an den Wochenenden dort kostenpflichtig – sollen die Sportler und Zuschauer laut Beckel ausgenommen werden. „Da geht es uns primär um die Langläufer, die auf der Schulloipe unterwegs sind“, sagte der Bürgermeister.