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Wildtiere

In der Paarungszeit enden Männerfreundschaften

Halten sich Hirsch für ebenbürtig, gibt es in der Brunftzeit harte Auseinandersetzungen.

Halten sich Hirsch für ebenbürtig, gibt es in der Brunftzeit harte Auseinandersetzungen.

Bild: Patrick Pleul/dpa

Halten sich Hirsch für ebenbürtig, gibt es in der Brunftzeit harte Auseinandersetzungen.

Bild: Patrick Pleul/dpa

Hirsche müssen sich viel Speck zulegen, damit sie den Kampf um die Weibchen durchstehen. Es bleibt kaum Zeit zur Nahrungsaufnahme. Erst danach wird gefressen.
Halten sich Hirsch für ebenbürtig, gibt es in der Brunftzeit harte Auseinandersetzungen.
Von Ulrich Weigel
28.09.2020 | Stand: 05:30 Uhr

Fortpflanzung ist ein anstrengendes Geschäft. Zumindest wenn man ein Hirsch ist. Im Bestreben der Natur, dass sich die Stärksten durchsetzen, fressen Hirsche unter Umständen mehrere Wochen fast nichts mehr. Sie haben dafür einfach keine Zeit. Sie sind voll damit beschäftigt, ihr Rudel vor unerwünschten Konkurrenten zu schützen und sich selbst im richtigen Moment zu paaren – oder wie es der Jäger formulieren würde, „das Stück zu beschlagen“. Vorher fressen sich die Hirsche über Monate Fett an, um dann in der drei, vier Wochen dauernden Brunftzeit etwa ein Viertel ihres Körpergewichts zu verlieren. Danach kehrt der Fresstrieb zurück.

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