Kunst aus dem Allgäu

Kreative Köpfe aus dem Oberallgäu und aus Kempten beweisen "Neu-Gier"

K-art-on

„Schau mal einer an“: Acryl und Airbrush von Wolfgang Post.

Bild:           Irmgard Rampp

„Schau mal einer an“: Acryl und Airbrush von Wolfgang Post.

Bild:           Irmgard Rampp

Was während der Zeit des Lockdowns enstanden ist, zeigen die kreativen Köpfe der Gruppe "K-art-on" in Kempten. Die Kunst dieser Allgäuer fördert die Neugier.
16.09.2021 | Stand: 16:30 Uhr

Kreative Charaktere hatten während des Lockdowns reichlich Zeit. Was bei diesem aufs Wesentliche beschränkten Rückzug entstanden ist, zeigt die Kemptener und Oberallgäuer Künstlergruppe K-art-on im Hofgartensaal der Kemptener Residenz unter dem Motto „Neu-Gier“. Endlich wieder raus aus dem Atelier und rein ins Geschehen. Und die Besucher dürfen staunen über die bemerkenswerte künstlerische Vielfalt.

Auf hohem Niveau herrscht hier der Geist der kreativen Freidenker, die ihre Inspirationen in Form von Bildender Kunst umsetzen. Die Palette reicht von der Malerei in sämtlichen Stilrichtungen über Zeichnung, Keramik, raffiniert bearbeitete Digitalfotografie, Fotografik und Airbrush, Holzskulpturen, Textil- und Objektkunst bis zu Installationen. Und schön ist es zu sehen, wie Altholz, Stein und Metall zueinanderfinden. Da gilt es, voller Neugier die Geschichten zu entdecken, die sich hinter jedem Werk verbergen.

Tiefgründige Kapitel

Es gibt tiefgründige und schicksalsträchtige Kapitel. Mal geht es mit ironischem Hintersinn und verschmitzter Aberwitzigkeit zu. Und man braucht keinen Spiegel, um zu ergründen, was das Auge auf dem Stein zu suchen hat. Oder ob es wirklich nur in Bayern diese vielen hohlen Nüsslein gibt. Erforschen lässt sich der „Homo krokodiliensis“. Und warum es größtes Vergnügen bereitet, seine Nase in fremde Angelegenheiten zu stecken.

Freude über Neuzugänge

„Wir freuen uns heuer besonders über Neuzugänge und Gastkünstler“, sagt „K-art-on“-Vorsitzende Traudl Gilbricht als Frau der ersten Stunde. Die Gründungsmitglieder seien mittlerweile rar geworden: Grandseigneur Wolfgang Post aus Immenstadt hält seit 15 Jahren die Treue. Und die Keramikkünstlerin, Gisela Engelmayer ist seit zehn Jahren dabei. Diesmal überrascht sie mit extravaganten „Archäologischen Fundstücken“. Gilbricht hat sich auch diesmal die junge Fotokünstlerin und „Abbruchhaus-Fetischistin“ Eva-Caroline Dornach für die Organisation der Werkschau zur Seite geholt. Denn beide sind sich einig: „Wir sind ein gutes Team.“

Die beteiligten Künstler

19 Künstlerinnen und Künstler haben sich an der Ausstellung „NeuGier“ im Hofgartensaal beteiligt:

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Sabine Busse, Eva-Caroline Dornach, Eugen Ehlers, Gisela Engelmayer, Monika Gauss, Evi Gerstheimer,

Siglinde Knestel, Mareike Lemke, Werner Nather, Monika Ostheimer, Wolfgang Post, Ecke Recla, Hans Ritschmann, Jutta Hedwig Schöffl,

Lis Schubert, Gisela Schultze-Bachmann, Uschi Stadelhofer-Landgraf, Wolfgang Steinmeyer und Gerhard Weiß. (ira)

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