„Der härteste Platz im Allgäu“

Freude beim TSV Oberstaufen - der Kunstrasenplatz wird endlich saniert

Den Kunstrasenplatz in Oberstaufen wurde 1999 eingeweiht. Da der Belag abgenutzt ist, soll das Feld saniert werden.

Den Kunstrasenplatz in Oberstaufen wurde 1999 eingeweiht. Da der Belag abgenutzt ist, soll das Feld saniert werden.

Bild: Benjamin Liss

Den Kunstrasenplatz in Oberstaufen wurde 1999 eingeweiht. Da der Belag abgenutzt ist, soll das Feld saniert werden.

Bild: Benjamin Liss

Der Kunstrasen an der Grund- und Mittelschule ist in die Jahre gekommen. Der TSV Oberstaufen will schon lange einen neuen. Nun soll er saniert werden.
21.05.2022 | Stand: 05:00 Uhr

Schon lange sehnt sich der TSV Oberstaufen nach einem neuen Kunstrasenplatz. Nun stimmte der Marktgemeinderat einer Sanierung des in die Jahre gekommenen Platzes einstimmig zu.

„Es ist allerhöchste Eisenbahn“, sagt Hans-Jörg Lingg (FW). Auf dem Kunstrasen in seinem jetzigen Zustand könne nicht mehr gespielt, ohne sich zu verletzen. „Das ist vermutlich der härteste Platz im Allgäu“, sagt er weiter. 1999 wurde der Kunstrasenplatz an der Grund- und Mittelschule eingeweiht. Im Laufe der Zeit habe sich der Belag so abgenutzt, weshalb sich der TSVO schon seit Langem einen neuen wünscht.

Kunstrasenplatz Oberstaufen: 918.000 Euro Sanierungskosten

Das Feld muss im Westen um etwa zehn Meter erweitert werden, für einen Sicherheitsbereich von vier Metern müsste zudem das bestehende Gehölz gerodet werden. „So sieht es der Bayerische Fußballverband vor“, sagt Beckel. Die Kosten liegen damit bei 917.872 Euro und damit knapp 18.000 Euro über den geplanten Kosten. Der TSV Oberstaufen steuert 140.000 Euro bei. Nach derzeitigem Stand betrage die Förderung insgesamt rund 216.290 Euro, 10.000 Euro kommen durch Spendengelder hinzu, den Rest (551.582 Euro) muss der Schulverband aufbringen.

Die Sanierung wird voraussichtlich Anfang Juli starten und ab dem 14. Oktober sollen die Teams dann wieder auf dem Feld spielen können. Einzelne Parzellen des neuen Platzes könnten zudem käuflich erworben werden. „Natürlich nur symbolisch“, ergänzt Beckel. Dafür müssten Interessierte 18,62 Euro pro Quadratmeter zahlen, unterstützen so aber auch den Verein.

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